… denkt sich wohl derzeit der 67-jährige Jäger, gegen welchen wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird.
Der Leipziger Rentner steht in Verdacht während einer Jagd, Ende November 2011, einen 40-jährigen Mann getötet zu haben. Der Grünrock verweigert jedoch die Aussage, gibt nur zu, während der Jagd einen Schuss abgegeben zu haben. Dies erfährt man heute auf der Homepage von Radio Mephisto. Nicht erfährt man, ob Gerichtsmediziner und Ballistiker eventuell auch … die Aussage verweigern …
Am heutigen Samstagvormittag ist in Leipzig ein 40-jähriger Mann von einem Jäger tödlich getroffen wurden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Getöteten um einen Teilnehmer (Hundeführer) einer Treibjagd im Auenwald. Der (nächste) tragische Vorfall ereignete sich im Leipziger Westen, nahe Cundorf/ Böhlitz-Ehrenberg. Es wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Bei dem Schützen handelt es sich um einen 67-jährigen Leipziger.
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Bei derzeitigen Herbstspaziergängen oder Feldarbeiten bitte nicht zu sehr „rascheln“ – dies könnte einen unerwarteten Schuss auslösen. Welches letztere Ereignis einem ganz schön unter die Haut gehen kann! Im Fachchargon bezeicnet man solch eine Abfolge „tragischer Ereignisse“ – 75-jähriger Jäger hört es rascheln -> schießt in Richtung des Geräuschemachers -> trifft Landarbeiter auf (raschelndem) Maishäcksler sitzend – : Jagdunfall …
P.S. Stellt sich mit die Frage, ob die Bezeichnung Unfall manchmal als rethorischer Versuch der Relativierung genutzt wird?
Wir haben doch in Deutschland das strengste Waffengesetz – und ein Jagdgesetz, welches die physische Eignung zur Ausübung der Jagd voraussetzt! Oder haben Jagdaufsichtsbehörde und dieser Jäger etwa noch nichts davon gehört? Na ja, er hört wohl so manches nicht …
Angesichts der aktuellen, absurd erscheinenden Situation um die havarierten Kernreaktoren in Japan stellen sich mir mittlerweile folgende Fragen:
- Wann nimmt man der Betreiberfirma Tepco endlich das Krisenmanagement aus der Hand?
- Wann beginnt die japanische Regierung zusammen mit der internationalen Gemeinschaft das Krisenmanagement auf ein realistisches Niveau anzuheben und entsprechend zu intensivieren?
- Wo sind, nach der Erfahrung von Tschernobyl und Harrisburg (Pennsylvania), die Notfallpläne für solche Szenarien?
- Wo, auf diesem Planeten, verkriechen sich die Atomexperten und warum sind diese nicht in Japan aktiv? Gibt es eventuell keine kompetenten Fachleute? Was machen die Nuklearexperten der UNO?
- Wieso wird die von Fukushima ausgehende Gefahr immer noch auf regionales Niveau heruntergespielt? Diesen Vorwurf möchte ich vor allem auch an die Meteorologen richten, die wohl von sich behaupten können, mit ihren Mitteln die Verbreitung von Radioaktivität längerfristig vorhersagen zu können!
- Wieso werden in einem reichen Land wie Japan die in Not geratenen Menschen nicht ausreichend mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgt? Nur weil viele Straßen in der betroffenen Region nicht passierbar sind, heißt dies doch nicht, dass man die Leute nicht über den Luftweg versorgen kann!!!
Aus meiner Sicht geht es in diesen Tagen immer noch weniger um die Zukunft der Atomenergie im Allgemeinen, als um die eskalierende Situation in Fukushima! Im Moment hilft der Situation in Japan weder eine (vermeintliche) Gesetzesnovellierung noch eine Anti-Kernkraft-Demo.
Ich halte die derzeitige innenpolitische Debatte um Atomenergie in Deutschland für sehr unangemessen und unglaubwürdig. Von Regierung als auch Opposition. Es ist schändlich, die gegenwärtige Situation auszunutzen, um Wählerstimmen zu werben! Wenn unsere konservative Regierung die mit der Atomenergie verbundenen Risiken bis jetzt ignoriert hat, dann kann sie auch noch warten, bis sich die Situation in Japan (hoffentlich) wieder stabilisiert. Fall-out kümmert sich nicht um Moratorien, Börsenkurse oder den Wetterbericht. Ihr Gesicht haben „Merkel & Freunde“ eh schon verloren. Und das bekommen sie auch nicht wieder …
Der Blog erlebt seit einiger Zeit eine relative Ruhephase, welche sich auch noch eine Weile hinziehen wird. Wenn man sich Jahr für Jahr mit der dunklen Seite unserer Gesellschaft beschäftigt, braucht man ab und zu eine Pause. Ich möchte auch der Gefahr entgehen, zu sehr mit den abgründigen Charaktären, welche in diesem Blog kritisiert werden, assoziiert zu werden. Bedeuten soll das nicht, dass ich nicht weiterhin meine Augen geöffnet halte und present bin.
Zu gegebener Zeit melde ich mich zurück.
Bis dahin,
Jörg Müller
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