Die Dokumentation „Jagdfrevel in Naunhof und Umgebung“ wurde von der Homepage http://www.photojoe.de/archiv_jagd.html (Beiträge von Januar 2003 bis Mai 2007) in diesen Weblog übertragen. Einträge aus dem damaligen Gästebuch werden als Kommentar auf dieser Seite wiederveröffentlicht.
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Die Jagd in Deutschland, in ihrer derzeitigen Ausübungsform – als Hobby – ist zu hundert Prozent untragbar. Sie bedeutet potenziellen Schaden für Natur, Umwelt und Gesellschaft. Die Art der Schaffung, Übertragung und Vermittlung von Jagdgesetzen provoziert geradezu Gesetzesverstöße, wie sie definitiv stattfinden. Die Hobby–Jagd ist weder von Behörden noch sonstigen Personen kontrollierbar. Da sich dabei aber Leute mit Großkaliberwaffen in aller Öffentlichkeit bewegen (dies dürfen nicht mal Berufssoldaten), bzw. diese auch benutzen, ist Kontrolle und Überschaubarkeit essenziell – auch durch die allgemeine Bevölkerung. Dies ist meine Schlussfolgerung aus einer mittlerweile viereinhalbe Jahre dauernden Auseinandersetzung mit dem Thema hier in und um Naunhof/ Sachsen.
Jörg Müller
Jagdfrevel in Naunhof und Umgebung
Das hegemoniale Verhalten sogenannter “Grünröcke”
Alle nachfolgenden Kommentare und Bilder beziehen sich, wenn nicht anders kommentiert, auf diese Region.

Jagd, Naunhof
So verwerflich es ist, wenn sich Ottonormalbürger sorglos seines Hausmülls im Wald entledigt, sogenannte (selbsternannte) “Naturschützer”, auch Jäger genannt, glänzen dabei geradezu durch ihre Vorbildwirkung. (Foto: 23.11.2002)

Mitlerweilen dürfte es sich rumgesprochen haben, dass das deutsche Jagdgesetz etwas erneuert wurde. Demzufolge ist eine “Zufütterung” bei extremen Witterungsverhältnissen (darunter verstehe ich: eine wenigstens 30 cm starke geschlossene Schneedecke über mehrere Wochen, bei entsprechenden Temperaturen) mit einheimischen Getreidesorten bzw. Waldfrüchten erlaubt. (Foto: 25.12.2002)

Mit Getreide und Waldfrüchten sind weder “Gulasch mit Grünen Bohnen” gemeint, noch “Rehbraten” (Rehkadaver in unteren Hälfte des Bildes), auch wenn dies so manchen Fuchs vor die Flinte lockt, Herr Ku.! (Foto: 04.01.2003)

Im Eimer sind Fischabfälle. (Foto: 01.02.2003

Vielleicht sind sie ja auch für einen gemütlichen Grillabend unter Jägern. (Foto: 01.02.2003)

Die Fotos auf dieser Seite, einschließlich entsprechender schrifftlicher Eingaben, liegen seit langem Herrn Kühns (Forstamtsleiter Grimma), bzw. Herrn Köcher (Untere Jagdbehörde/ Landratsamt Grimma) vor. Die Reaktionen waren ablehnend, bzw. ignorierend.
Herr Kühns teilte mir zumindest mit, dass er sich der Problematik bewusst ist und, dass er sich darum kümmert.
… Monate später … (Foto: 12.01.2003)

Zahlreiche Fotos sind auf dieser Wiese schon von mir aufgenommen worden (ästhtetischere als dieses), jetzt sieht es hier im wahrsten Sinne des Wortes aus, wie “Kraut und Rüben”.
Auf dem Bild nicht zu sehen sind 3 Jagdkanzeln, keine 50 m entfernt, diese Futterstelle ins Visier nehmend.
Die entsprechenden Behörden hatten bis jetzt nichts als vertröstende oder ignorante Antworten auf meine geäußerten Bedenken (Foto: 23.11.2002)

Die drei Kanzeln. (Foto: 08.09.2003)

Viel geändert hat sich nicht im letzten Jahr. (Foto: 08.09.2003)

Gefüttert wird das ganze Jahr über. (Foto: 08.09.2003)

Und immer in Schussweite. (Foto: 08.09.2003)

Jagd in Naunhof
Jagd– oder Wachtürme? (Foto: 08.09.2003)

Bei Ihnen stinkts, Herr Ku.! (Foto: 08.09.2003)
Ein Wunder, dass Sie dies aushalten können, wenn der Wind mal günstig steht.

Gar nicht bei der Arbeit? (Foto: 08.09.2003)

Jagd, Naunhof
Solange es Rehe gibt, braucht man das Futter nicht zu kaufen. (Foto: 05.10.2003)
Mancher Jäger glaubt wahrscheinlich, dass er sich mit seinem Pachtvertrag (oder Begehungsschein) sein kleines persönliches Königreich erstanden habe, in dem er sich nun nach Herzenslust austoben kann. Oder vielleicht betreibt er ja auch nur übereifrigen Naturschutz? Dann, so behaupte ich, würde diesem Wald etwas weniger Naturschutz sicher gut tun.
Stand: 13. April 2003
Des Weiteren …
In einem Vorortgespräch am 28. November 2002 in der Naunhofer Clade wurde unter anderem auch über die Jagd in der Naunhofer Region gesprochen. Ohne, dass ich es ansprach, bemerkte Herr Kühns, dass es hier doch viel zu viele Jagdkanzeln bzw. -leitern gäbe. Für dieses Gebiet wären 5 Kanzeln und 3 – 4 Leitern völlig ausreichend. Er würde einen Praktikanten damit beauftragen, alle Kanzeln und Leitern zu zählen – sagte er. In einem halben Jahr würde es hier ganz anders aussehen. Leider gibt es keinen Zeugen für dieses Gespräch. Wie ernst er seine Worte auch gemeint haben mag, jedenfalls habe ich mich in den letzten Wochen aufgemacht und ohne dem Praktikanten den Job streitig machen zu wollen, diesen für ihn erledigt. Für den Forstbereich allein südlich und westlich von Naunhof kam ich auf eine erstaunliche Summe. 122 Jagdkanzeln und –leitern waren das Resultat, unbenutzbare also beschädigte oder verfallene nicht mitgerechnet. Am vergangenen Freitag (05.09.03) war dann Herr Ku. auch schon wieder fleißig beim Zimmern einer neuen Kanzel. Wer rastet der rostet!
Nördlich und östlich von Naunhof gibt es auch noch viel Wald. Vielleicht findet sich ja jemand dazu bereit, mir beim Zählen in dieser Region zu helfen – vielleicht der Praktikant. Mir tun erst mal die Beine weh.
Karten
Übersichtskarten mit eingezeichneten Jagdkanzeln (K) und Leitern (L). Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gewiss sind mir einige entgangen.

K: Jagdkanzel
L: Jagdleiter
In diesem Gebiet befinden sich mindestens 54 Kanzeln und Leitern (zusammen). Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sicher sind mir einige entgangen.
Stand: 07.09.03

K: Jagdkanzel
L: Jagdleiter
In diesem Gebiet befinden sich mindestens 68 Kanzeln und Leitern (zusammen). Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sicher sind mir einige entgangen.
Stand: 07.09.03
Sicher gäbe es noch viel zu berichten, z.B. über die berüchtigten Chicoréewurzelhaufen, von denen eine Fuchshainer Jagdgemeinschaft zwei in der Nähe vom Wasserwerk II unterhält ( Ich möchte Sie nur erinnern, Herr Köcher.) …
Informationen über das Bundesjagdgesetz sind zu erhalten unter: www.verbraucherministerium.de/wald_forst/bundesjagdgesetz.htm
Auszüge aus dem Sächsischen Jagdgesetz (betreffen angesprochene Problematik genauer):
Paragraph 37 – Jagdeinrichtungen dürfen das Landschaftsbild nicht erheblich oder nachhaltig beeinträchtigen.
Paragraph 45 – Absatz (5) Missbräuchlich ist eine Wildfütterung, durch die das Hegeziel (Paragraph 1 Abs 2 Bundesjagdgesetz) gefährdet wird. Eine solche kann in der Regel angenommen werden, wenn
1. Futtermittel ausgebracht werden, die nach Zusammensetzung, Qualität oder Menge den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen der jeweiligen Wildart nicht entsprechen und
2. Schalenwild ( Rot–, Damm–, Schwarz–, Rehwild) außerhalb der Notzeit gefüttert wird. (Ich kann auf obigen Bildern keine Schneeflocke erkennen, welche eine Notsituation für diese Tiere bedeuten könnte.)
Stand: 07.09.2003
Erster kleiner Erfolg
Ein am 13.10.2003 von mir verfasster Brief an das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (Abteillung 7 – Forsten/ Abteilungsleiter Prof. (der Name wurde von mir entfernt)) blieb nicht ohne Wirkung. Jagdreferent Herr (der Name wurde von mir entfernt) wurde von Herrn Prof. (der Name wurde von mir entfernt) damit beauftragt, den in dem Brief dargelegten Kritikpunkten nachzugehen.
Es kam zu einem Vororttermin am 29.10.2003 im Naunhofer Wald, zusammen mit Herrn (der Name wurde von mir entfernt) (Landwirtschaftsministerium – Sachsen), Herrn Kühns (Forstamtsleiter – Grimma/ Sachsen) und meiner Person.
Eine ausgiebige Waldbegehung führte zu folgendem vorläufigem Ergebnis:
- Es wird geprüft, warum meine Eingaben bei den Unteren Behörden bislang auf wenig Gehör stießen, bzw., wie damit konkret umgegangen wurde.
– Die Anzahl der Jagdkanzeln, deren “russischen” Bauweise sowie das vermüllte Umfeld jener, wurde klar von Herrn (der Name wurde von mir entfernt) kritisiert.
– Des Weiteren wurde die Art der Anlegung von sogenannten Luderschächten als nicht ordnungsgemäß anerkannt, als auch deren übertrieben hohen Anzahl. ( Zur Information: Luderschächte sind jene in den Waldboden eingelassenen Rohre, in denen (und hier muss ich meine Kritik teilweise berichtigen) z.B. ein Rehaufbruch als Lockmittel für Füchse und Marder ausgelegt werden darf. Nicht erlaubt ist Fisch. Die Luderschächte müssen so angelegt und abgedeckt sein, dass das sich darin befindliche Fleisch für Wildschweine normalerweise nicht zugängig sein soll. – Soll mal jemand dem Schwein verbieten, das Rohr mit samt Inhalt aus dem Boden zu graben. Keiner der von Herrn Ku. (Jäger) angelegten Luderplätze entsprach jedenfalls diesen Anforderungen.) Das Anlocken mit kleinen Mengen Fleisch ist also nicht prinzipiell verboten. Warum hat Herr Kühns dann, die auf meinen Fotos dokumentierten Fleischabfälle, mir gegenüber zunächst als unrechtmäßig anerkannt (Kompetenz?)? Ist auch egal, geändert hat er eh nichts.
Über Art und Höhe von Auflagen, bzw. weiterer Verfahrensweise mit der vorliegenden und nun höchstamtlich bewerteten Situation soll in absehbarer Zeit in Dresden entschieden werden.
Ich bleibe dran!
Stand: 29.10.2003
Auch das Bundesministerium meldete sich
Ein ebenfalls am 13.10.2003 von mir verfasster Brief an das Bundesministerium – Frau Ministerin Künast, blieb nicht ohne Reaktion. Das Schreiben wurde an das Referat Forstpolitik und Jagd in Bonn – Frau (der Name wurde von mir entfernt) weitergereicht. Diese meldete sich am 07.11.2003 telefonisch bei mir. Die Dame hat sich beim Landesministerium Dresden – Hr. (der Name wurde von mir entfernt) über die Situation erkundigt, bzw. sich meine Vorwürfe von jener Institution bestätigen lassen. Sie äußerte sich besorgt über die Bilder auf der Web–Site und die Schilderungen Herrn (der Name wurde von mir entfernt) Vorortbesichtigung. Kein Verständnis hatte sie für das bisherige Verhalten des Forstamtes Grimma. Ende Januar wolle Sie sich noch einmal bei mir melden und über die Entwicklung der Angelegenheit informieren.
Ich bleibe dran!
Stand: 08.11.2003
Da sich in dieser Angelegenheit nun ein Möchtegern–Journalist eingemischt hat, welcher dem bisher Erreichten ziemlichen Schaden zufügen könnte, werde ich die Berichterstattung an dieser Stelle bis auf weiteres einstellen. Ich denke mit dieser Entscheidung ist allen Beteiligten gedient.
Ich bleibe dran!
Stand: 14.11.2003

Drei Mal darf man raten, was für einen Brief ich am 20. November 2003 vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft erhielt.
Ich bleibe dran!
Stand: 21. 11. 2003
Nun zum Inhalt des Briefes. Alle Sensationsschreiber möchte ich an dieser Stelle erinnern, dass natürlich auch die Bilder und Texte auf dieser Seite Urheberrechten unterliegen.
Vollzug der sächsischen Landesjagdgesetzgebung
Sehr geehrter Herr Müller …
Im Ergebnis der Vor–Ort–Kontrolle durch meinen Mitarbeiter Herrn (der Name wurde von mir entfernt), mit Ihnen und dem zuständigen Forstamtsleiter Herrn Kühns, habe ich folgendes veranlasst:
1. Abriss aller jagdlichen Ansitzeinrichtungen, die unter Anlegung eines sehr strengen Maßstabes, den Anforderungen an die UVV Jagd nicht entsprechen, einschließlich der das Landschaftsbild störenden Umbauungen und Überdachungen.
2. Beseitigung aller Materialien, außer dem vor Ort gewonnenen Holz, auf Kosten des Verursachers, einschließlich der Kirrabdeckungen und Luderschächte.
3. Die Neuaufstellung von jagdlichen Ansitzeinrichtungen ist auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren.
4.Mit dem verantwortlichen Jagdleiter werden die Vorkomnisse ausgewertet.
5. Herrn K. ist mit Wirkung vom 1. Februar 2004 der Jagderlaubnisschein vom Forstamt Grimma zurückzunehmen und ab 01.04.2004 in den Verwaltungsjagdbezirken des Freistaates Sachsen zu versagen.
Das von Ihnen ebenfalls angeschriebene Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft wird mit gleicher Post von den eingeleiteten Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.
Die obere Jagdbehörde behält sich weitere Vor–Ort–Kontrollen vor.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. (der Name wurde von mir entfernt)
Abteilungsleiter Forsten
Hahn ruht! (ich nicht!)
P.S. Erinnern möchte ich an dieser Stelle noch daran, dass die Vor–Ort–Kontrolle nicht nur in einem Jagdrevier stattfand. Es geht nicht darum einen Sündenbock zu finden, der jetzt für alles herhalten muss.
Und an alle eventuellen Nachahmer der Geschehnisse im Naunhofer Wald: Ich hab immer einen frischen Satz Batterien in meiner Nikon und genügend Filme im Kühlschrank!
Stand: 28. 11. 2003
Persönliche Stellungnahme
Auch wenn das eigentliche Ziel noch nicht erreicht ist ( die Kanzeln und Futterplätze sind noch nicht beseitigt! ), möchte ich an dieser Stelle ein paar aufklärende Worte zu meiner Person kundtun.
Mein Engagement zur Bekämpfung des hier dargestellten Frevels war sehr aufwendig betrieben und nicht ohne die Begleitung heikler Zwischenfälle abgelaufen. Einzige effektive Hilfe bekam ich dabei von einem guten Bekannten, welcher als studierter Jurist mit mir entsprechende Gesetzbücher durchblätterte sowie von der Redaktion einer Tageszeitung und deren Veröffentlichung meines Anliegens. Weitere Bitten um Unterstützung in und um Naunhof schlugen leider fehl. Da es sich aber um eine rein eigensinnige Initiative handelte, habe ich Hilfe dabei auch nicht erwarten dürfen. Getan habe ich das alles für den Wald und der ist mir nichts schuldig. Das Ergebnis beweist aber, dass sich der Aufwand allemal gelohnt hat. Wie ich nun zu hören bekomme, hat dieser Fall selbst in Regierungskreisen für ziemlichen Wirbel gesorgt.
Mir ist es aber an dieser Stelle wichtig mitzuteilen, dass all meine Bemühungen nicht allein auf die Bekämpfung von Untaten einer Jägerlobby abzielten. Tieferer Hintergrund meines Vorgehens war und ist der, wie sich nun bestätigt hat, zum Teil sehr negative Einfluss derer Tätigkeit auf die Natur insgesamt. Leider gibt es noch viel mehr Menschen, die durch ihr unüberlegtes und egoistisches Handeln dem Wald auf schändliche Art und Weise zu Leibe rücken – siehe Aktuell/ Forstpraktiken. Soweit es mir möglich ist, werde ich mich dieser Problematik ebenso annehmen. Für ernst gemeinten Rat und Hilfe dabei, bin ich jederzeit froh.
Ich möchte darum nicht als ausgesprochener Jagdgegner angesehen werden, genausowenig als Naturschützer (Gründe dafür sind obigem Text zu entnehmen.). Ich gehöre keinerlei Gruppierung oder Organisation an. Ich bin Naturfotograf und selbstverständlich Naturliebhaber – und stur.
Wie dem auch sei. Wenn die erste Kanzel gefallen ist, geb ich einen aus!
Stand: 01.12.03
Presse
Hier noch die beiden Zeitungsartikel:
Ende nächster Woche gibt es noch ein “Best Of Ku.”
Stand: 05.12.03
Da schau her – oder – Ich freue mich, dass die Stadtverwaltung Naunhof nach all ihrer Mühe zur Unterstützung dieser Initiative endlich aufatmen kann.
Naunhofer Nachrichten vom 05.12.03
Illegale Jagdmethoden im Naunhofer Forst
Über illegale Jagdmethoden im Naunhofer Forst hatte die Leipziger Volkszeitung bereits mehrfach berichtet. Ein Naturfotograf hatte die Angelegenheit aufgedeckt. Mit Innereien, Essensresten und Fischkadavern lockte ein Jäger im Naunhofer Forst Wild vor die Flinte. Aufatmen in der Jagdgenossenschaft Naunhof und in der Stadtverwaltung: Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat nun diese Jagdmethoden unterbunden und dem betreffenden Jäger ein sachsenweites Jagdverbot auferlegt. Auch muss ein Großteil der in diesem Waldbereich bestehenden Jagdkanzeln abgebaut werden. Diese Entscheidung wird sicherlich nicht nur von Naturliebhabern begrüßt, sondern auch von all denjenigen, die sich einer waidgerechten Hege und Pflege des Wildes in unseren heimischen Wäldern verschrieben haben.
… Da staune ich aber, dass sich die Stadt Naunhof plötzlich für diese Angelegenheit interessiert, ganz zu schweigen von den waidgerechten Hegern und Pflegern. Ich freue mich auch über die täglichen Anrufe des Herrn Bürgermeisters, in denen er mir sein unsagliches Interesse zur Aufklärung der Vergehen bekundet hat. Man muss wissen, dass gleich nachdem ich das erste Mal beim Fremdenverkehrsverein Naunhof, dessen Bürgermeister Herr Herrmann Vorstandsmitglied ist, persönlich um Unterstützung meiner Unternehmung bat, ich tatsächlich das Versprechen bekam, den Fall bei der nächsten Vorstandssitzung anzubringen. Jedenfalls gab sich die Forstbehörde unwahrscheinlich beeindruckt, als ich ihr von diesem Versprechen erzählte. Weitere Aktivitäten, seitens Herrn Herrmanns, waren gar nicht mehr nötig. Hätte ich Herrn Kühns erzählt, dass ein zweiter Naunhofer Verein mich auch hat hängen lassen, hätte der Forstbeamte sich wahrscheinlich nie wieder in sein Büro getraut und gleich selbst verhaftet.
Nachdem mir nun fast alle Jäger aus der näheren Umgebung ihre Unschuld beteuert haben und erklärten, dass sie auch schon mehrmals mit Herrn Ku. wegen seiner Praktiken schimpften (er war sicherlich schwer beeindruckt), möchte ich diesen zu ihrer heldenhaften Zivilcourage gratulieren. Auch wenn sie diese Sache nun Jahr für Jahr erdulden mussten (schluchz), denn Herr Ku. hat trotzdem er ausgeschimpft wurde einfach weitergemacht, kann man nicht behaupten sie hätten es nicht versucht. Und da war doch noch etwas, was man Selbstanzeige nennt, wozu Jäger verpflichtet sind – ich hab echt mal so etwas gehört. Aber jetzt ist ja endlich alles vorbei und sie können wieder aufatmen. Vielleicht sollten sie ihre mir gegenüber gestellten Angebote, mal mit ihnen auf Jagd zu gehen und dabei vielleicht ein paar gute Fotos zu machen, in Zukunft Herrn Ku. anbieten. Der würde sich in seiner Situation sicher freuen mal wieder in einer Kanzel sitzen zu dürfen. Und die Courage zu diesem Angebot, würde sicher ausreichen.Sicher.
Uups – Was haben wir denn da?

verbotene Wildfütterung

Schlachtabfälle vor Jagdkanzel
(Im Gestrüpp nebenan hat sich noch ein Schaf verirrt und aus lauter Ärger darüber 20 Kilo Innereien ausgespuckt.)
Das ist doch nichtl etwa ein sogenannter waidmännisch gedeckter Gabentisch, den ich da am Sonntag (07.12.03) gefunden habe. Und gar nicht in Herrn Ku.´s Revier. Aber ätsch, ich habe es gepetzt – dem Weihnachtsmann beim Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Sachsen.
Tja, war noch nichts mit aufatmen und fremden Lorbeeren. Jetzt heißt es noch mal tief Luft holen!
Entschuldigung an alle Besucher der Homepage, aber das musste raus.
Stand: 08.12.03
And Now Ladies And Gentlemen –
Live From Naunhof
The Best Of
The Only Real,
Unique
And Unforgettable
Ku.
Stand: 10.12.03
Es geht weiter …
Wie oben bereits berichtet, ging eine weitere Anzeige an das Staatsministerium in Dresden. Zunächst am 07.12.03 per E–Mail, am Montag darauf hab ich Herrn (der Name wurde von mir entfernt) persönlich angerufen. Dieser teilte mir mit, dass die Angelegenheit aus seinen Händen gegeben wurde, er habe mein Schreiben entsprechend weitergeleitet. … Warten …
Am 06.Januar 2004 hatte ich vom Warten genug und rief in Bonn an. Ich informierte Frau (der Name wurde von mir entfernt) von der aktuellen Situation. Desweiteren schickte ich dazu noch eine E–Mail an das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sowie nach Dresden, damit auch etwas Schrifftliches vorliegt.
Jörg Müller
August–Bebel–Str.9
04683 NaunhofBundesministerium
für Verbraucherschutz, Ernährung und LandwirtschaftBetreff: Jagdvergehen in Naunhof/ Sachsen
Aktenzeichen (…)Sehr geehrte Damen und Herren,
zuerst möchte ich Ihnen natürlich alles Gute für das neue Jahr wünschen, viel Glück und Erfolg.
Des Weiteren möchte ich Sie gern auf die aktuelle Situation in Naunhof aufmerksam machen. Über das vom Landesministerium Sachsen (Prof. Dr. (der Name wurde von mir entfernt)/
Abteilung Forsten) ausgesprochene Strafmaß habe ich mich sehr gefreut. Allerdings muss ich feststellen, dass die praktische Umsetzung desselben nur sehr zögerlich abläuft, bzw ignoriert wird. Bis jetzt sind mir gerade drei abgerissene Jagdkanzeln aufgefallen. An einer weiteren wurde zumindest das Tarnnetz entfernt. Mindestens eine Kanzel ist neu erbaut worden (Ich bin mir nicht sicher, ob dies von Herrn K. veranlasst wurde. Auf diesem Hektar (ca.) Waldboden stehen jetzt vier Kanzeln und zwei Leitern.) Die kritisierten Luderschächte und Kirrungen werden weiterhin betrieben.Anfang Dezember 2003 habe ich beim Landesministerium Sachsen (Herrn (der Name wurde von mir entfernt)) eine weitere Anzeige erstattet (zunächst per E–Mail, dann habe
ich noch entsprechende Fotos brieflich nachgeliefert). Es ging um zwei Schafkadaver sowie um zwei Rübenhaufen (jeweils ein Traktorhänger), welche in
unmittelbarer Nähe von Jagdkanzeln ausgebracht wurden. Herr (der Name wurde von mir entfernt) teilte mir telefonisch mit, dass die gesamte Angelegenheit aus seinen Händen gegeben wurde und nun von einem anderen Herrn bearbeitet werde. Er habe meine E–Mail entsprechend weitergeleitet. Ich warte allerdings bis heute auf eine entprechende Antwort oder Reaktion vor Ort. In diesem Jagdrevier (Privatwald) habe ich seinerzeit schon wegen der gleichen Sachen Anzeigen erstattet (Landratsamt Grimma), welche ebenfalls unbeantwortet blieben.
Die aktuelle Situation ist natürlich auch auf meiner Web–Site zu verfolgen.
http://www.photojoe.de/aktuelles.htmlDas Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft habe ich mit derselben E–Mail in Kenntnis gesetzt.
Mit Bitte um freundlicher Kenntnisnahme
Jörg Müller
–
„Fotografie von Jörg Müller“http://www.photojoe.de
Tel.: 034293/ 33096
Und prompt hatte ich heute (13.01.04) einen Brief im Kasten, diesmal vom Landesforstpräsidium in Graupa. (Wieviele Behörden verdienen eigentlich an den Jagdvergehen in Naunhof? Und wer macht die Arbeit?)
Graupa, den 09.01.2004
Strafsachen, Ordnungswidrigkeiten auf dem Gebiet Jagd
hier: Ihr Schreiben vom 08.12.03 an das SMUL
Sehr geehrter Herr Müller,
Ihr Schreiben und die Bilder zum Vorgang im Gemeinschaftlichen Jagdbezirk Naunhof habe ich zuständigkeitshalber dem Landratsamt Muldentalkreis übergeben. Entsprechend § 54 Abs. 3 SächsLJagdG ist die Untere Jagdbehörde für die Bearbeitung zuständig.
Von der Jagdbehörde wurden meiner Kenntnis nach bereits Ermittlungen eingeleitet. Nach Abschluss der Prüfung erhalten Sie von da Bescheid.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Dittrich
Referent für Jagd
Wozu hat Herr Dr. Dittrich mir dies mitgeteilt?
Meiner Kenntnis nach, sind die Ordnungswidrigkeiten, z.T., so gut wie aufgefressen. Da haben sich die Füchse wohl nicht an ihre Zuständigkeit gehalten. Naja, sie haben wohl auch noch nie im § 54 Abs. 3 SächsLJagdG gelesen, dann hätten sie bestimmt gewartet – bis sie geprüft werden.
Bilde sich der/ die Leser/in eine eigene Meinung über dieses Antwortschreiben.
Komisch ist auch, dass ich neulich einen vom Forst traf, der behauptete, er habe dies zuständigkeitshalber an die Unteren Jagdbehörde weiter gegeben. Nicht so drängeln meine Herren! Es gibt noch für jeden genug zu tun!
Interessant aber ist die Person, die jetzt (endlich) mit ins Spiel kommt. Bis jetzt hat er sich ja elegant (?!) heraus gehalten, der Herr Köcher vom Landratsamt Muldentalkreis. Nun wird ihm wohl seine ganze Ignoranz nicht mehr weiter helfen.
Herr Köcher ist nämlich auch ein ganz besonderer Mensch – seines Zeichens oberster Jäger und Naturschützer beim LRA MTL.
… und Waldbesitzer. Als solcher hat er sich auch schon einen ganz besonderen Ruf bei den Anwohnern um den Planitzwald errungen.
Man sagt: „Wenn der mal stirbt, dann soll man ihm eine Kettensäge mit in das Grab legen.“ (Dies ist eine öffentliche Meinung, nicht meine!)
Klingt ja nicht gerade nach dem, was man von einem obersten Naturschützer erwartet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, Herr Köcher
Ich bleibe dran!
Stand: 13.01.04
Das LRA hat mein Schreiben aus Graupa (s.o.) erhalten, wann, erfahre ich, hoffentlich, in Kürze. Bezüglich der Bearbeitungszeit, ging am 14.01.04 ein Brief an Herrn Landrat Dr. Gey. Heute gab es ein erstes persönliches Gespräch beim Landratsamt Muldental (Herrn Platz, Umweltdezernat (u.a. Naturschutz und Jagdwesen)). Es war interessant (die Herren wissen noch nicht, was ich weiß), aber zunächst warte ich noch auf einen Termin bei dem Herrn Landrat Dr. Gey persönlich.
Stand: 22.01.04
Dieses Antwortschreiben von Hr. Landrat Dr. Gey erreichte mich am 23.01.2004:
Sehr geehrter Herr Müller,
zu Ihrem Anliegen bezüglich eines Verstoßes gegen die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Wildfütterung (WildfütterungsVO) vom 9.Februar 2001 (SächsGVBl. S. 119) im Eigenjagdbezirk “Canitz II” (Naunhof) kann ich Ihnen folgenden Sachstand mitteilen.
Der Pächter des Eigenjagdbezirkes, Herr G., hat die Ablagerung von Chicorée–Wurzeln nicht veranlasst. Die Fuchshainer Agrar GmbH (Kommentar von mir: Fuchshain ist ein Ortsteil von Naunhof) beabsichtigt, die abgelagerten Pflanzenrückstände mit der Frühjahrsbestellung in den Boden einzubringen. Diese Vorgehensweise entspricht der guten fachlichen Praxis in der Landwirtschaft. Unter den gegebenen Umständen liegt kein Verstoß gegen jagdrechtliche Bestimmungen vor.
Nach Aussage von Herrn G. wurde der von Ihnen benannte Kadaver eines Schafes nicht von Jägern ausgelegt. Die möglicherweise jetzt noch vorhandenen Fell– und Knochenreste bedürfen keiner Entsorgung.
Bei eventuellen Rückfragen können Sie sich an den zuständigen Bearbeiter, Herrn Köcher (Tel.: 03437/ 984713), wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gerhard Gey
Nun beziehe man folgende Tatsachen in die vorliegende Situation mit ein:
– Im Dezember 2002 machte ich beim Forstamt Grimma Anzeige wegen zwei dieser Chicoréehaufen in dem zuvor genannten Jagrevier. Die Anzeigen wurden an das LRA weitergeleitet (siehe Text oben) – Keine Antwort oder sonstige Reaktion!
– Am 1. November 2003 machte ich die persönliche Bekanntschaft mit Herrn G. (Jagdpächter in diesem Revier) beim Holz– und Waldtag in Naunhof. Jener Herr gab vor mir zu, dieselben Chicoréehaufen zu Wildfütterungszwecken ausgebracht zu haben. Er äußerte sich verärgert über die damaligen Anzeigen.
– Im Herbst 2003 nahm ich an einer Baumpflanzaktion in Naunhof (Ot Erdmannshain) teil. Eine sehr lobenswerte Sache, welche auch zu Recht mit einer hohen Auszeichnung versehen wurde. Im Gespräch mit den Organisatoren wurde mir mitgeteilt, dass u.a. der Chef der hiesigen Agrar–Genossenschaft in engem Kontakt mit jenen stehe. Die Organisatoren nennen sich “Jagdbogen Naunhof” und manchmal auch “Jagdgenossenschaft Naunhof”. Es sei aber auch bemerkt, dass ein großer Teil der Baumpflanzer mit Jagd nichts zu tun hatte, sondern nur des zukünftigen Waldes wegen an der Aktion teilnahm.
– Betrachte man auch, dass die “Pflanzenrückstände”, wie auf dem Foto zu erkennen, nicht auf dem Feld, sondern daneben abgelagert wurden. Zum Einackern müssten sie also wieder auf das Feld transportiert werden, wenn es im Frühjahr noch etwas zum Einackern gibt. Desweiteren ist mir im letzten Jahr nicht aufgefallen, dass auf diesem Feld Chicorée angebaut wurde. Auch die Reifenspuren verrieten, dass der Traktor aus Richtung Fuchshain gefahren kam. Ich hab jene Transporte im Herbst selber mehrmals aus Richtung Fuchshain kommen sehen. Leider war ich per Fahrrad unterwegs und die Traktoren sind heutzutage doch etwas schneller geworden. Mit dem zweiten Haufen hat man sich dann noch die Mühe gemacht, ihn mehrere hundert Meter entfernt von ersterem abzuladen, zufällig ebenfalls in der Nähe einer Jagdkanzel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser betriebene Aufwand um ein paar Abfälle, für eine Agrar–Genossenschaft wirtschaftlich ist.
Desweiteren wäre es interessant zu wissen, weswegen sich die Herren vom Landesforstpräsidium und LRA MTL mit der Bearbeitung der Angelegenheit so viel Zeit gelassen haben? Schon wegen der (Plural) Schafkadaver hätte ich ein größeres Engagement erwartet, nun sind sie weg.
Folgenden Bearbeitungszeitplan erhielt ich von Landratsamt Muldentalkreis:
– Eingang SMUL 11.12.03
– Abgabe an LRA MTL mit Schreiben vom 06.01.04 (am 05.01.04 ging eine Erinnerungs–E–Mail an Frau (der Name wurde von mir entfernt))/ Bundesministerium
– Eingang beim LRA MTL 07.01.04
– Antwort des Landrates vom 21.01.04
Mein Wochenende werde ich wohl wieder mit dem Schreiben von Briefen verbringen. Vielen Dank!
Ich bleibe dran!
P.S. Übrigens hat Herr G. Anzeige gegen mich erstattet, er fühlt sich durch Inhalte auf dieser Homepage übel nachgeredet.
Ich möchte hiermit bezeugen, dass alle von mir auf dieser Web–Site gemachten äußerungen (schriftlich und bildlich), nach bestem Wissen und Gewissen geschahen. Ich bin jederzeit bereit, dazu Stellung zu beziehen.
Stand: 24.01.2004
Die Briefe sind unterwegs. – Übrigens wird jetzt bei den waidgerechten Jägern mit Hühnern und Tauben gefüttert. Einen Zentner Zuckerrüben findet man auch schon mal vor der Kanzel (5 Kilo Mais, meine Herren!). Ich frag mich, ob die ausgesprochenen Strafen überhaupt jemand interessieren!
Und falls es die Jagdgenossenschaft Naunhof interessiert, was ihre Kollegen von auswärts so über sie denken, dann schauen Sie mal hier: www.unserejagd.de./ Forum
Presse
Die Jagd in Naunhof macht auch wieder Schlagzeilen:
Stand: 30.01.04
Tja, was soll ich sagen. Im Moment fallen die Kanzeln um, wie Kartenhäuser. Geht doch. Allerdings nur in Herrn Ku.´s Revier! (Morgen treff ich mich mit Herrn G. bei der Polizei.)
Stand: 02.02.04

Jägermüll
Kanzel eines waidgerechten Jägers (Privatwald am Naunhofer Cladegraben, Waldbesitzer und Jäger aus Lindhardt). In der Kanzel steht der schon der neue Bürostuhl. (Workoholiker?)
Der regelmäßige Besucher dieser Seite wird sich wahrscheinlich wundern, weshalb K. hier nun plötzlich als Ku. erscheint. Nun, es war einer der waidgerechten Jäger – einer den ich, unbewusst dessen, dass er selbst Jäger ist, sogar mal persönlich um Unterstützung meiner Initiative gebeten habe, was er natürlich glorreich ablehnte – und der mich nun am Telefon höflichst darauf aufmerksam gemacht hat, dass sein Name (und der eines anderen Jägers) auch mit K beginne. Und wenn ich nicht innerhalb eines Ultimatums entsprechende Änderungen auf dieser Homepage vornehme, ich von seinem Anwalt zu hören bekomme. Es ist doch erstaunlich, wieviel Courage die Herren plötzlich an den Tag bringen. Ich hab bis jetzt von noch keinem der Herren waidgerechten Jäger sagen hören, dass er jemals Herrn Ku. mit dem Anwalt gedroht hätte, wenn dieser seine Methoden nicht alsbald ändere. Ließ dies vielleicht das Gewissen nicht zu, oder das Alter, oder die Courage?
Übrigens hab ich auch endlich mal einen Termin bei unserem Bürgermeister und Naunhofer Nachrichten–Chefredakteur bekommen. Dieser hat natürlich von alldem, was hier vorging, nichts gewusst.
Und damit es auch etwas positives zu berichten, oder besser, zu zeigen gibt, nun dies:


Es gibt noch mehr davon!
Stand: 27.02.04
In den Zuständigkeitsbereichen des Sächsischen Forstamtes Grimma wurde ja nun kräftig gesägt. Zur Abwechslung einmal Jagdkanzeln und nicht nur Bäume. Ich hoffe allerdings, dass die Scheiterhaufen alsbald komplett aus dem Wald entfernt werden.
Nichts passiert ist nach wie vor in den Privatwäldern, also u.a. wohl Herrn Köchers Zuständigkeitsbereichen.
Aus diesem Grund hab ich einmal mehr eine Postsendung an Frau Bundesministerin Künast zusammengestellt. Den Inhalt des Päckchens kann man sich, auszugsweise, nachfolgend ansehen.
Stand: 05.02.04
Übrigens – wer obigen Artikel der Deutschen Jagdzeitung gelesen hat weiß, dass Herr Ku. u.a. auch in einer Neuaufforstung gekirrt hat. Der neue Jäger macht es genauso. Zumindest hat er dazu aber keine Äpfel genommen, sondern Chicorée und Mais. Wahrscheinlich nur, um es den Forstmännern zu ersparen wieder Äpfelbäume bestimmen zu müssen.
Stand: 21.03.04
Wer glaubt da noch an Zufälle? Man brauch diese Seite ja nur ein wenig nach oben zu scrollen, um sich die Angelegenheit mit den Schafkadavern ins Gedächtnis zurück zu rufen. Die Wildschweine und Füchse haben sich bei ihrem Jäger wohl noch mal dasselbe bestellt. Oder wie sind die neuen Kadaver, an der gleichen Stelle zu begründen? Ebenfalls an diesem Platz befindet sich jetzt auch eine Kirrung aus Möhren und Äpfeln. Wenn es nicht der Jäger war, warum zeigt er diese Sache dann nicht bei den Behörden an? Alles Zufall?
An einer anderen Stelle im Naunhofer Forst (Waldrand gegenüber dem Herrenholz (östlich davon)) befindet sich seit ein paar Tagen auch eine interessante Kirrung (direkt vor der Kanzel): ca. ein Zentner Chicoréewurzeln, gemischt mit bunten Plastikabfällen, Papierresten und sogar einem ca. 30 cm langem Metallstab.
Stand: 28.03.04
Beim Landratsamt äußerte man sich wegen der Schafkadaver folgendermaßen: Der betreffende Jäger wurde befragt und lehnte jede Verantwortung dafür ab. Da keine Seuchengefahr besteht, müssen die Tierreste auch nicht beseitigt werden. Einzig die Kommune (Ordnungsamt/ Polizei) könnte sich noch darum kümmern, wenn sie es für notwendig hält. Unter den Tierresten befinden sich auch vier neugeborene Schafe.
Stand: 31.03.04
Man erinnert sich bestimmt auch noch an die Anzeige Herrn G.´s gegen mich, wegen übler Nachrede. Der Staatsanwalt hat dieser keine Folge gegeben. Herr G. kann mich jetzt noch privat verklagen.
Stand: 01.04.04 (hoffentlich war das kein Aprilscherz)
Die Kirrung in der Neuaufforstung (siehe oben) wurde vom Forstamt untersagt.
Stand: 02.04.04
Es war ein stressiger Winter…
Liebe Jäger und Jagdgegner, Journalisten und Beamte, Naturfreunde und sonstig Interessierte,
die Jagdsaison neigt sich dem Ende. Im Naunhofer Wald geht es wieder ruhiger zu und der Frühling kann einziehen. Es hat sich einiges verändert in den letzten Monaten. Wohl nicht nur hier direkt im Forst, sondern auch in so mancher Beamtenstube und den Köpfen jener, die sich in ihrer Haut so sicher fühlten. Wie schnell hat sich doch gezeigt, dreht sich das Schicksal und plötzlich wird der Jäger zum Gejagten, im wahrsten Sinne des Wortes. Resümierend möchte ich an dieser Stelle noch die aktuelle Situation im Naunhofer Wald darstellen: es existieren noch 3 Ansitze von Herrn Ku. (stark abgerüstet), die restlichen wurden vom Forstamt komplett zersägt und werden nach und nach entsorgt; die stinkenden Luderschächte wurden mit einem Vorschlaghammer unbrauchbar gemacht; die Kirrplätze wurden in ihrer Zahl stark eingeschränkt und Herr Ku. geht jetzt mit Waldi im Wald nur noch spazieren. Die letzten Schafkadaver wurden ebenfalls entsorgt (von Menschen). Dem neuen Jäger habe ich mich vorgestellt (siehe oben) und hoffe, dass er im Bilde ist (oder besser nicht). Den restlichen Jägern möchte ich ans Herz legen diese Zeilen nicht als Schlussstrich zu verstehen, sondern als gegebene Chance es in Zukunft besser zu machen. Ich bleibe weiterhin present und meine Augen durchdringen den ganzen Wald, wie Ihnen nun hoffentlich aufgefallen ist. Ich kenne all Ihre Ansitze, Kirr–üund Futterplätze sowie sonstig von Ihnen herrührenden Hinterlassenschaften im hiesigen Forstgebiet. Sei Ihnen ALLEN meine von Herzen tiefste und uneingeschränkte Abscheu ausgesprochen. Soviel falsche Moral , gepaart mit Neid, Arroganz und Egoismus ist nun das Ergebnis Ihres bisherigen Lebens, ich hoffe Sie sind nicht stolz darauf. Schande über Sie ALLE, meine Herren!!! Erwachsene Menschen, wie Sie sind es, die sich zuhauf über die Jugend von heutzutage beschweren, dabei sind Sie die besten Vorbilder für diese – als miese Charaktäre!
Meine Nikon ist immer mit Ihnen! Und wenn ich nun ankündige diese Seite zum letzten Tag dieses Monats zu löschen, dann meine ich nur vom Server und nicht von meiner Festplatte. Und wie geschrieben, nicht als Motivation zum Ausruhen. Es dauert keine fünf Minuten upload und alles ist wieder beim Alten (Nehmen Sie dies ernst!).
Ich danke allen Besuchern der Web–Site für das rege Interesse und hoffe, Sie haben sich vielleicht auch ein paar meiner “Fotografien” angesehen (zur Abkühlung). Den eigentlichen Galerien auf den Seiten von www.photojoe.de werde ich mich nun wieder verstärkt widmen. Es wäre schön, wenn der eine oder andere dieser Homepage treu bleibt und sie vielleicht auch weiter empfiehlt. Schauen Sie einfach mal wieder vorbei, es gibt für mich auch noch schöne Ecken zu fotografieren.
So dann,
Ihr Jörg Müller
“Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es.”
Stand: 14.04.2004
Und wir schreiben das Jahr 2006 …, wie doch die Zeit vergeht.
Räusper, räusper …, am Dienstag (07.03.2006) ist Fotolabor–Tag.
Stand: 05.03.2006
Na hullo – der Zugriffszähler der Jagdseite bei www.photojoe.de kommt ja wieder richtig in Schwung, obwohl er nie richtig aufhörte sich zu drehen. Sie müssen sich aber noch bis zum Abend gedulden, meine Herren, ich fahr jetzt erstmal nach Leipzig. Bis heute Abend dann.
Stand: 07.03.2006 Vormittag
Ich schaff´s doch nicht mehr, sorry. Aber morgen Vormittag ist versprochen. (Auf den Bildern ist viel Sonnenschein zu sehen. Aber Sonne wirft bekanntlich auch Schatten.)
Stand: 07.03.2006 Abend
Ein kultureller Sonntagsspaziergang

Ein schöner Sonntagmorgen war es, am Fünften des Monats, noch etwas frostig und die Sonne lachte – dachte ich mir, mal wieder nach den Jägern sehen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Hab wieder viel gelernt über Jagd, deren postiven Einfluss auf die Natur (man kann es ja oben schon deutlich lesen) und – Kultur.
Der Besitzer obigen Autos zeigte auch deutlich, dass sich im Verhalten Naunhofer Jäger etwas verändert hat. Er parkte nämlich sein Mobil, noch, vorbildlich vor dem Wald, am Sportplatz (war wohl Fußball oder so, und über die von dort in den Wald führende 1 Meter breite Parthebrücke hat er sich wohl nicht getraut.). Nun – dachte ich mir – eventuell ist er ja nur vorausgegangen, vielleicht holst du ihn noch ein.
Führte mich mein Weg zunächst vorbei an Kahlschlag–Kulturen

Betreten Verboten!, steht da. Ist wohl nur für kulturelle Anhänger einer bestimmten Szene (oder Sub–Kultur) gedacht. Um diese Kultur zu schützen, wurden in der unmittelbaren Nachbarschft auch gleich ein paar Wachtürme aufgestellt. (hoffentlich findet Google diese ganzen neuen Begriffe auf dieser Seite nicht so schnell)

Vielleicht ist es den Herren wachhabenden Jägern noch nicht aufgefallen, aber die Dichte Ihrer Wachtürme nimmt schon wieder bedrohliche Ausmaße an. Diese Feststellung ist nicht nur auf dieses Bild bezogen!
Kommen wir zur Denkmal–Kultur

In ewiger Erinnerung an unseren Verblichenen … – oder welchem anderen kulturellen Zweck dient diese Schabracke? (Nachtrag: In einem Telefonat am 16.03.2006, versprach Herr Kühns diese Kanzel zu entsorgen./// Nachtrag 2 vom 24.03.06: Wieder eine weniger!!! Gut gemacht.)
Und nun Recycling–Kultur

– oder – Kultureller Gesinnungswechsel – zurück in die Zeiten, zu denen Jagd noch richtige Muskelarbeit war.
Seit unser aller Ku. das Revier verlassen hat, wechselten sich die Jäger in diesem Gebiet bereits schon wieder mehrfach ab. Gefällt es den Herren etwa nicht mehr im schönen Naunhofer Forst? Der Letztere nun machte sich auch gleich wieder eifrig an die Zimmermansarbeit. Nur scheint ihm nicht immer alles auf Anhieb zu gefallen, was er da kreiert. Die Fehlversuche werden dann halt wieder im Wald, naturschutzgemäß, recycled. Eine zweite Idee kam mir da noch für die Entstehung dieses Müllhaufens: vielleicht ist es dem neuen Jäger mittlerweilen auch einfach zuwider das Wild mit der Flinte zu erlegen. Stattdessen zersägt er seine Ansitze und schmeißt mit den Holzscheiten nach den Wildschweinen. (Nachtrag: In einem Telefonat am 16.03.2006, versprach Herr Kühns diesen Haufen zu entsorgen./// Nachtrag 2 vom 24.03.06: O.K., der Haufen ist weg, aber die Betonsäulen, die noch von Herrn Ku. dort liegen, können sie bitte auch mitnehmen!)
Wohn–Kultur

Diese Aufnahme entstand im Jahre 2004 …


… letztere am vergangenen Sonntag. Bei diesem Anblick werde ich den Verdacht nicht ganz los: bei Ihnen ist etwas nicht ganz dicht unter dem Dach, Herr Jäger.
Als ich den Waldrand nun erreicht hatte, vernahm ich, ich weiß nicht wie ich es richtig nennen soll, vielleicht einfach: den kulturellen Höhepunkt dieses Sonntags – die Jagdhörner posaunten durch den Wald. Ich musste mich aber erst zu diesen Kulturrefferenten durchfotografieren. Wollte einfach nur mal Hallo sagen. Nun ja – der Wald voller Autos, die Herren Naturschützer am Blasen, ein kleiner Disput und das war es dann auch schon.
Weiter geht es mit Baumhaus–Kultur


Bei manchen Leuten geht Naturschutz einfach nur ‘unter die Haut’ (der Bäume). Diese Klettergerüste sind in Benutzung – von einem Jäger, damit keine Verwechslungsgefahr aufkommt. Und es gibt noch mehr./ Alte Fuchshainer Straße und Umgebung (Nachtrag vom 17.05.06: die Baumhäuser wurden beseitigt.)

Hoffentlich fällt der Rest dieses Kastens nicht einem Reh auf den Kopf – das wäre dann nämlich eine unlautere Jagdmethode./ Nähe Threna (Nachtrag vom 14.03.2007: Der Ansitz wurde beseitigt.)
Kommen wir nun, fast am Ende, zur Ess–Kultur


Also erstens mal, Herr Jäger, müssen die Hasen bei Ihnen sehr lange an einem Maiskolben nagen (das, was da noch drin liegt, ist vielleicht vom letzten Winter); und zweitens, stoßen sich die Tierchen bei ihnen am Kopf (das war im letzten Winter zumindest noch nicht so). Der Rost nagt auch./ Nähe Threna (Nachtrag vom 10.06.06: wurde komplett entsorgt.)

Fischabfälle
Da haben es die Wildschweine und Füchse im Nachbarrevier schon wesentlich besser; da gibt es nämlich Karpfen – frischen. (Dieser wurde aber, nach freundlicher Aufforderung, laut Paragraph 32/ Wildfütterung vom Jäger selbst verzehrt. Guten Appetit!

Und Sonntags gibt es Hühnchen. (muss ich wohl noch mal aus der Nähe aufnehmen.) Auch gibt es an dieser Kirrung noch zentnerweise andere leckere Sachen, immer noch. Bloß gut, dass Rehe nicht bis Fünf zählen können. (Nachtrag/ 16.03.06: gegen den Herrn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.)

(Immer noch vorheriger Platz.)
Dass Jagd aktiver Naturschutz ist, davon können auch die vielen Wendeschleifen im Unterholz ein Lied singen. Ich kann mich, im Ernst, nicht daran erinnern, wann ich einen Naturschützer das letzte mal zu Fuß (oder Fahrrad) im Wald gesehen habe! Sind wohl alles auch aktive Angler, die ihre Zwanzigfünder nicht so weit tragen können. Hab auch schon Autospuren gesehen, die, von Köhra kommend, dann den Waldrand entlangführend, und dann einfach durch das Unterholz in den Wald abbiegend, an einer Kirrung endeten. Seit es Allrad gibt …

Ist aber alles nicht so schlimm. Die Herren bemühen sich ja schon eifrig um die Beseitigung ihrer Altlasten. Nur – es reicht dazu in der Regel ein Nageleisen und eine kleine Säge, Ihre schwere Technik können Sie getrost Zuhause lassen!!! …
… Der Natur zuliebe!
Nun, meine Herren. Kultureller Eifer in allen Ehren, aber zuviel ist auch nicht so doll. Ansonsten sehe ich mich dazu veranlasst, das “Kultur”ministerium in Dresden/ Berlin zu bitten, Ihnen den Kulturetat zu kürzen.
Wäre es vielleicht nicht doch besser, die Hobby–Jagd abzuschaffen und diese Sachen Berufsjägern zu überlassen.
Stand: 08.03.2006
Keine Angst, es geht noch weiter. (Dienstag ist wieder die Presse bei mir.)
Stand: 10.03.2006
Wilderei
Ein Thema welches, ich muss es zu meiner eigenen Schande zugeben, bisher an dieser Stelle noch keine Beachtung fand, aber bittere Realität ist und erwähnt werden muss.
In den letzten Jahren wurde mehrfach verletztes oder verendetes Wild im Naunhofer Forstgebiet aufgefunden. Diese Tiere wiesen Kleinkaliber–Einschüsse auf. Ich hab selbst ein solches Reh gesehen, dessen Vorderbein nur noch am Körper baumelte. Wenn ein Tier mit einer solchen Waffe nicht hundertprozentig getroffen wird, quält es sich noch tagelang bis es elend verendet (mal abgesehen davon, dass diese Leute ja sowieso keinen Jagdschein haben, oder vielleicht doch?). Achte man also bitte auch auf Jäger mit Kleinkaliberwaffen (Sportwaffen).
Nicht nur Jäger des Staatsforstes
Bezüglich eines ebigen Telefonats und einer von mir angestrebten objektiven Betrachtung der Gesamtsituation möchte ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Jagdvergehen nicht nur in den Revieren des Staatsforstes stattfinden/ stattfanden, sondern auch in entsprechend anderen Zuständigkeitsbereichen (Privatwälder …). Da mir der Verlauf der genauen Grenzen jener Gebiete aber nur teilweise bekannt ist, sollen alle hier gemachten Angaben diesbezüglich zunächst neutral betrachtet werden. Über den Rest sollen sich die Behörden einig werden. Ich hoffe, dass dies auch nächste Woche in der Zeitung so dargestellt wird.
Ach ja – meine Kritik zur Jagd in und um Naunhof soll von Herrn Köcher beim nächsten Kreisjägertag dargeboten werden.
Stand: 16.03.2006
Es geht weiter

Hier hat sich wohl jemand nicht erkundigt, welche Tarnfarbe gerade vorgeschrieben ist? Ein Herr vom Ministerium erklärte mir mal, die Farbe heiße Unsichtbar (oder auch: Farblos). …/ Cladegraben, keine hundert Meter von der Lindhardter Straße

Sind dies vielleicht die neuen Richtlinien zur Anlegung einer Benjes–Hecke für Singvögel???

Man erinnert sich ja bestimmt noch dieses Müllhaufens unter der Kanzel dieses Workoholikers (bitte etwas nach oben scrollen)/ Cladegraben, keine hundert Meter von der Lindhardter Straße.
Diesmal habe ich mich in die “Höhle des Löwen” getraut …

Ich versichere hiermit allen meinen Nachbarn, Freunden und Bekannten, dass ich mir nach berühren dieser Jagdkanzel eine Quarantänezeit von zwei Tagen auferlegt, mich besonders gründlich geduscht und niemandem die Hand gegeben habe!!!

Zugegeben, hier habe ich etwas nachgeholfen. Aber, ob dieser Müllhaufen nun einen Meter entfernt liegt …
(Nachtrag vom 17.12.06: der Haufen samt Ansitz wurden komplett aus dem Wald entfernt.)

Ich finde es sehr entgegenkommend, dass die Herren auch an Pausenmögichkeiten für Fotografen denken. Ist ja niedlich …

Nun ja – man erinnert sich bestimmt noch der Karpfen, etwas weiter oben. Gestern nun habe ich an gleicher Stelle diese Aufnahme gemacht. Am selben Abend ging eine E–Mail an die Untere Jagdbehörde. Heute Vormittag wurde der Jäger gebeten nach dem Rechten zu schauen. Er bestätigte der Behörde, dass er nichts finden konnte. Fuchs!!! – du hast gefällig nur die Gänse zu stehlen!!! Halte dich an die Märchen–Regeln! Sei betont, dass die gegebene Situation für die Untere Jagdbehörde als “nicht beweisbar” gilt.


Wo ein Jäger ist, da ist auch ein Weg.
Eine nahegelegene Kopfsteinpflasterstraße befindet sich ca. eine Autominute entfernt. Kann man von einem menschlichen Körper, der in der Lage ist eine Großkaliber–Waffe zu bedienen, verlangen, dass er dieses Stück Weg durch die Natur zu Fuß zurücklegt? Dieser Kommentar soll bitte nicht nur auf diesen Platz bezogen werden! – Dies auch, um vielleicht dem Gewöhnungseffekt bei der allgemeinen Bevölkerung etwas entgegenzuwirken.
Stand: 21.03.2006
Presse
Ein Zeitungsbericht zu den aktuellen Vorfällen:
Stand: 22.03.2006
OFF AND AWAY
Ich möchte an dieser Stelle nochmal betonen: Herr Ku. ist seit 2004 im Naunhofer Wald definitiv nur noch als Spaziergänger unterwegs. Da ich diese Initiative, leider, im Alleingang betreibe, ist es mir 2004 nicht gelungen eine Tendenz aufzuhalten, die dazu führte, dass ein Sündenbock gefunden wurde, der für alle anderen den Kopf hinhalten musste. Nicht zuletzt Politiker/ Behörden auf Landes–, Kreis– und Kommunalebene haben damals dafür gesorgt, dass dieser Fall nicht noch weitere Kreise zieht.
Die angeprangerten Situationen waren und sind auf unterschiedliche Jäger zurück zu führen!!! Angesprochen sollen sich auch jene fühlen, die die ganze Zeit (Jahre) über nur zu– oder weggeschaut haben.
Ich verstehe aber auch, dass sich damals selbst die oberen Behörden überfordert fühlten.
Nach heutiger Absprache mit entsprechender Person, wurde der hier bis dato veröffentlichte Absatz von mir wieder gelöscht. (30.03.2006)
Zwei Müllhaufen sind schon wieder weg: die recycelte Kanzel und das Museumsstück.
Stand: 24.03.2006
Zwischenbilanz nach gut einer Woche
Zunächst aber noch kurz Folgendes: … Was sagt man denn dazu? Irgendein Jäger hat seine Kanzel heut freiwillig demontiert und mitgenommen – Dabei sah die doch noch “GUT” aus.
Desweiteren, damit ich mich nicht immer wiederholen muss: Dienstag und Donnerstag ist E6–Entwicklung im Fotolabor, diesen Rhythmus können sich die Herren bitte einprägen!
Und nun mal ein paar Zahlen, falls es die Naunhofer Jäger interessiert, in welchem Maße ihre Popularität in der letzten Woche in Deutschland gestiegen ist.
Zugriffe auf das Thema Jagdvergehen in Naunhof
im Pirsch–Forum seit 18.03.2006: 690
bei den Öko–Jägern seit 22.03.2006: 31
im Anti–Jagd Forum seit 19.03.2006: 112
Irgendjemand hat dieses Thema sogar bei den Antiveganern veröffentlicht; seit 21.03.2006: 173
Regelmäßige Zugriffe kommen noch von Jagd.de und Jagd–Info
Diverse E–Mails gingen an: Deutscher Jagdschutz–Verband, diverse Anti–Jagd Organisationen
Zuguterletzt: Einzelne Besucher auf der Jagdseite bei www.photojoe.de in den letzten zehn Tagen: 373
Ich hoffe die Herren sind zufrieden. Ich hab schließlich auch noch anderes zu tun!
Stand: 26.03.2006
Schleichwerbung
Wer mich mal persönlich kennenlernen möchte und zur Abkühlung ein paar andere Bilder sehen will, kann am 8./ 9. April zur Kunstbörse nach Naunhof kommen (Markt). Ich hab da einen Stand mit meinen Landschaftsfotografien. Danach kann man ja noch einen Spaziergang durch den schönen Naunhofer Wald unternehmen. – In dem es seit letztem Wochenende wieder ein paar Jagdansitze weniger gibt.
Es geht weiter

… es war ein netter Versuch, die Bretter mit der Farbe nach unten … (mir wurde aber schon versprochen dies zu entsorgen, keine Panik. (Nachtrag vom 18.05.06: Man soll allerdings nichts auf die Versprechen Herrn Kühns´ geben!)

Ist das Ihr neuer Sammelplatz? … (hier liegt keine mutwillige Zerstörung vor. Die Leiterholme sind zumindest alle durchgefault.))

Es bedarf keiner Erläuterung dessen, was hier passierte, ich äußerte mich bezüglich solcher Sachen in einem früheren Zeitungsbericht. Die rechte Kanzel entstand im Zeitalter nach Ku, die linke fiel wohl schon vorher. Der Jäger, nicht mehr der jüngste, sagte mir einst, dass er eigentlich gar nicht mehr auf die Jagd geht. Wozu dann eine neue Kanzel, und dann aus diesem Material? Achte man aber bitte auf die Beschriftung ersterer.

Wahrscheinlich ist es nur ein weiterer Zufall, dass zum Bau dieses Baumhauses(???) Material derselben Firma benutzt wurde. Man könnte aber auch den Eindruck bekommen, dass hier dem Nachwuchs beigebracht wird, wie man in Naunhof Jäger wird, wenn man mal groß ist!?

Dieser Rüdiger Nehberg–Ansitz steht/ hängt in unmittelbarer Nachbarschaft der beiden gefallenen. Zum Bau neuer Kanzeln ist man offenbar nie zu alt … Vielleicht soll damit aber der Nachwelt auch nur demonstriert werden, wer hier mal Herr im Revier war. Warum verschwindet so ein Zeug nicht, bevor man zu alt ist?
Stand: 31.03.2006
Im Moment wird hier mal wieder richtig aufgeräumt.
Im Namen, nun, weiterer Teile des Naunhofer Waldes möchte ich mich schon mal recht herzlich bedanken.
Stand: 01.04.2006
Bliesen da heute Morgen im Wald nicht wieder die Hörner? Wo hatten Sie sich denn versteckt, meine Herren? Ich konnte Sie gar nicht finden. Haben Sie im Unterholz etwa wieder über mich gelacht (das machen sie gerne)? Ich hoffe Sie können dies auch bei Ihren gegenwärtigen Sägearbeiten. Passen Sie auf, dass Ihnen dabei das Kettenöl nicht zu schnell aus geht! Es gibt noch viel zu tun; – Räuberhölen, Baumhäuser, Futterhäuschen …

Hier hatte nicht etwa meine Kamera einen Knick in der Optik!/ Waldrand (Ecke) Nähe Wasserwerk II
Stand: 02.04.2006
Kurz zum letzten Wochende:
Der Rüdiger Nehberg–Ansitz ist verschwunden.
Auch an den beiden benachbarten gefallenen, wurde gesägt.
Der Sammelplatz wurde aufgeräumt.
Die Kanzel, die über dem Graben steht/ stand (bitte etwas nach oben scrollen), ist komplett zerlegt.
Mir fielen diese Neuigkeiten nur auf, weil sie sich alle um ein Feld herum befinden/ befanden. Möglicherweise war es nicht alles.
Auch wegen einer anderen Sache rief ich heute kurz bei der Unteren Jagdbehörde an. Dort teilte man mir mit, dass um diese Zeit des Jahres normalerweise ein Rundgang durch die Reviere stattfindet, möglicherweise hinge es damit zusammen. Er wisse es nicht genau.
Ich hätte noch fragen sollen, wann denn der letzte dieser Rundgänge stattfand.
… Von mir aus – ich hoffe nur, dass es von diesen Rundgängen in Zukunft noch mehr geben wird.
Interessant ist aber nun ein aktueller Gästebucheintrag (02-04-2006 ); man will mir also ans Leder.
Zur Ehre des Verfassers muss ich bestätigen, dass er der allererste überhaupt war, der nach meinem Zeitungsartikel (vom 3. Oktober 2003) die Courage fand, bei mir anzurufen. Er stellte sich als Jäger aus der Region vor und bekräftigte meine Kritiken. Jemand vom Fach, dachte ich. Vielleicht kann er dir ja helfen. Wir verabredeten uns an einem neutralen Ort und ich befragte ihn, u.a., zu diversen Gesetzlichkeiten. Ich erfuhr etwas über Selbstanzeige bei Jägern, zu den anderen Fragen wollte er sich kundig machen. – Die Antworten bleibt er mir bis dato schuldig. – Sie waren auch keine Hilfe! Aber zum Drohen reicht es! Wenigstens hat der Wirt etwas verdient. – Nachtrag (21.04.2006) Herr Oelck, ich hab Ihre Beiträge im Gästebuch gelöscht. Ich möchte sie bitten sich woanders auszuweinen, oder gestalten Sie sich doch Ihre eigene Homepage. Und nehmen Sie bitte Ihre eigenen Zeitungsartikel, um damit vor Ihren Kollegen zu prahlen!!! Zu mehr als Gästebucheinträgen und schönen Worten reicht es bei Ihnen nun mal nicht. Ich hoffe, dass Sie nun endlich verstehen wen ich meinte, wenn ich schrieb: Sie alle, meine Herren.
Stand: 03.04.2006
Vorort–Begehung
Es kam heute, nach vorheriger Absprache zu einer Vorort–Begehung mit der Unteren Jagdbehörde/ Herrn Köcher in entsprechenden Jagdrevieren. Es wurden diverse Jagdansitze und Kirrungen begutachtet.
Noch ein Nachtrag zum Wochenende: die Leiter zur Räuberhöhle wurde nun auch demontiert, wenigstens kann sich dies nun niemand mehr ansehen. Die Bürostühle wurden auch mitgenommen und die Tür wurde verschlossen.

Auf diese, bin ich richtig stolz!
Stand: 04.04.2006

Diese Kanzel fehlt nun auch!
Die Ministerien sind auch informiert.
Stand: 11.04.2006
Gestern Abend hat man diese Internetseite auch auf folgender Webseite veröffentlicht:
Kleinkrieg eines Jagdgegners…(click) / über 80 Zugriffe auf meine Seite in einer Nacht.
Stand: 18.04.2006
Anzeige
Dann bin ich mal gespannt, was der Ehrenmann, so wurde er ja von einem seiner Bekannten genannt, Herr Kühns von mir möchte. Er hat Anzeige gegen mich erstattet, weil er sich beleidigt fühlt. – Er sollte erstmal erfahren wie man sich fühlt, wenn man (von seinem Bekannten) als IM bezeichnet wird. Ich kann Ihnen versichern, Herr Kühns, dass sich die Natur von Ihren Taten schon lange beleidigt fühlt.

Diese und ähnliche Sachen liegen noch immer im Wald herum!!! Ich bin wahrscheinlich immer noch zu leichtgläubig, wenn ich auf das Wort eines Ehrenmannes etwas gebe.
(Nachtrag vom 17.12.06: der Haufen samt Ansitz wurden komplett aus dem Wald entfernt.)
Ich warte auch noch vergebens auf erste Reaktionen des “Rundganges” mit Herrn Köcher von der Unteren Jagdbehörde.
Stand: 21.04.2006
Wie sieht es denn bei den Nachbarn aus???!!!
War heute mal in den Wäldern um Großsteinberg, ein Nachbarort von Naunhof – es sind bloß drei Kilometer Entfernung, aber es scheint sich dort noch nicht rumgesprochen haben, dass in Naunhof einer ist, der … – ein paar interessante Bilder waren es schon …
Auf dem Heimweg, schon wieder im Ortsgebiet Naunhof, hab ich endlich mal einen ertappt, der gerade sein schmuckes Grundstück mit der Schubkarre voller Gartenabfälle verließ – und was für einen ich da ertappt habe!!! Die Abfälle (Koniferen, Laub …) landeten natürlich ein paar Meter vor dem Grundstück in der Natur. Ich hab ihn darauf zur Rede gestellt. Etwas verschüchtert: “…aber das ist doch kompostierbar, das verrottet doch da draußen. Ich räume es wieder weg. Morgen ist es wieder weg. Und ich achte ja auch immer drauf, dass hier Ordnung ist und räume Flaschen weg, die andere wegwerfen. Das tue ich ja schon im eigenen Interesse. Und ich bin ja auch Jäger … Morgen ist das wieder weg…”
Landrat
Es ging die Tage auch ein entsprechendes Schreiben an den hiesigen Landrat. Durchaus lesenswert: LRA MTL PDF (click)
Stand: 28.04.2006

Diese Kanzel sah schon im Februar 2004 nicht mehr so frisch aus.

Dies ist jetzt übrig … (Nachtrag vom 16.05.06: der Haufen ist weg, die Leiter aber bitte nicht vergessn!)

Noch alles im Lot? (Nachtrag vom 16.05.06: das Ding ist weg)

… zur vorherigen

Hab mein Wagen voll geladen … (Nachtrag vom 15.06.2006: Da um diese fahrbare Einrichtung mittlerweile der Winterraps hochgewachsen ist, wird sie erst nach der Ernte beseitigt. Nachtrag vom 01.09.2006: Der Ansitz wurde beseitigt.)

Kanzel an Kanzel! Es wird Zeit, dass hier mal der Abschleppwagen vorbeikommt …

Muss man sowas eigentlich schon als Zweitwohnsitz anmelden? Der Baum kann einem auch Leid tun … (Nachtrag vom 17.06.2006: bezüglich der Befestigung am Baum gibt es hier leider keine rechtliche Einschränkung.)

Kanzel an Kanzel … (Der Jäger ist ein Herr aus der Stadt Leipzig, des Großstadtdschungels wahrscheinlich überdrüssig und nun auf dem Weg Zurück zur Natur?)

… den gesamten Waldrand entlang!

dasselbe … (Diese Ansitze (Großsteinberg) sind nicht Bestandteil der auf dieser Seite erscheinenden Statistiken.)
Wie sieht es denn bei den Nachbarn aus???!!! Jetzt Störmthal, ebenfalls nähere Umgebung.

Eine für den Chef, eine für den Lehrling?

Mich erinnern diese Ansichten eher an einen Grenzstreifen, als an Natur …

Kanzel an Kanzel …

… und zwanzig Meter im Wald, geht es weiter …

Eine für den Sommer? (Diese Ansitze (Störmthal) sind nicht Bestandteil der auf dieser Seite erscheinenden Statistiken.) (Nachtrag vom 16.06.2006: Das LRA Leipziger Land erhielt mittlerweile zwei Nachrichten von mir, welche bis dato unbeantwortet blieben.)
Es sollte damit deutlich werden, dass nicht nur die Jäger aus Naunhof eine etwas eigenwillige Einstellung zu Natur und Landschaft haben!!!
Trotzdem nochmal Naunhof

Kann mir nicht vorstellen, dass es dem Besitzer des Zaunes gefällt, wie dieser Ansitz geparkt wurde …(Nähe Betonwerk/ Bundeswehr) (Nachtrag vom 05.05.2006: Wer war denn an dem Ansitz und hat ihn auf den Boden gelegt …?)(Nachtrag vom 28.05.06: der Ansitz wurde beseitigt.)

An diese erinnerte ich mich neulich von meiner Zähl–Aktion (2003) her. Der Zustand hat sich seit damals nicht unbedingt verbessert … (Nachtrag vom 07.06.2006: dieser Ansitz wurde komplett beseitigt.)

… und damit kein falscher Verdacht aufkommt, das Holz ist einfach nur morsch … (Clade/ Nähe Bundeswehr (Abwassergraben))

Dass diese noch so gut aussieht wundert mich. Sie wackelt, dass sich wohl nur noch Eichhörnchen hoch wagen … (Parthe zwischen Threna–Allee und Sickerteichen)(Nachtrag vom 28.05.06: der Ansitz wurde beseitigt.)

Von der Räuberhöhle (siehe oben) wurde die Leiter demontiert. So können sich nicht einmal mehr Behörden ansehen, wie es darin aussieht …
Stand: 01.05.2006
Jetzt geht´s los …
Das Landratsamt hat geantwortet. Ich werde gebeten [...] eng und vertrauensvoll mit den jeweils zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten.[...] Und meine [...]allgemeinen Darstellungen im Internet lassen nur bedingt Rückschlüsse auf konkrete Tatbestände zu und ermöglichen in dieser Form kein zielgerichtetes Verwaltungshandeln.[...]
Meine [...] fachliche Kritik am Mitarbeiter (Herr Köcher) ist nicht nachvollziehbar. [...]
Dazu folgendes: Bevor ich die Angelegenheit Jagdfrevel in und um Naunhof ernsthaft in Angriff nahm, habe ich mich, nachweisbar, über ein Jahr lang vertrauensvoll an die Behörden gewendet!!! Mit dem Ergebnis, dass alle Untaten der hiesigen Jägerschaft in der Folgezeit nur noch multipliziert worden … weiter und weiter, mehr und mehr – mehr Müll, mehr Mastfutter, mehr Räuberhöhlen … an allen Ecken und Enden des Waldes!!!
Auch wenn Sie es vielleicht nicht verstehen können, aber mein Vertrauen zu gewissen Behörden ist schon vor Jahren auf einem entsprechenden Tiefpunkt angekommen.
Desweitern: Meine Homepage ist eine private, keine behördliche. Alles was auf, speziell, dieser (Jagd)Seite gezeigt und kommentiert wird, ist in erster Linie als Meinungsäußerung zu verstehen. Und wenn ich Gedichte über diese Jagdkanzeln schreiben und hier veröffentlichen würde, ist mir dies laut Grundgesetz erlaubt. – Und wenn sich manche Leute dadurch provoziert sehen sich über die kritisierten Dinge Gedanken zu machen, kann dies nicht schaden.
Desweiteren: Da meine fachliche Kritik am Mitarbeiter … bin ich jetzt an eine Mitarbeiterin weitergereicht wurden.
Und jetzt geht es wirklich los:
[...] Das Landratsamt hat in Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst, der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Sachsen und dem Kreisjagdverband Muldental e.V. eine Reihe von Maßnahmen im Gemeinschaftlichen Jagdbezirk Belgershain und im Eigenjagdbezirk Wasserwerk Naunhof veranlasst. Es handelt sich dabei um jene jagdlichen Einrichtungen, die am 04.04.2004 besichtigt wurden.[...]
Der Landrat geht davon aus, [...]dass Ende Mai 2006 alle von Ihnen beanstandeten Unzulänglichkeiten in diesen Jagdbezirken beseitigt sind.[...]
Nach Erhalt des Schreibens vom Landrat habe ich mich gleich an den Computer gesetzt und der Mitarbeiterin per E–Mail eine Reihe weiterer Beanstandungen zukommen lassen:
[...] Die verantwortlichen Jagdbezirksinhaber wurden aufgefordert bis zum 31.05.2006 die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
Gleichzeitig wurden von uns die zuständigen Jagdgenossenschaften und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Mittel– und Ostdeutschland informiert.[...]
Hoffentlich bekommt noch jeder etwas ab. …

Diese fehlt nun auch und ein weiterer Ansitz in einer nahegelegenen Pappel–Allee. Das “Gute Linoleum” und die Dachpappe hätten Sie aber auch mitnehmen können, dies gehört nicht in die Natur, oder hat man Ihnen dies beim Naturschutz–Lehrgang nicht erklärt.
Stand: 14.05.2006
Es interessiert sich nun auch eine größere Umweltschutzorganisation aus Deutschland für die Vorgänge in Naunhof. Mal sehen …
Stand: 15.05.2006
Habe heute, bei meiner abendlichen Joggingrunde, das erste mal einen Jäger gesehen, welcher dabei war seinen Ansitz zu zersägen (Hatte Ihnen doch geschrieben, dass ich es ernst meine!). Und genau dieser Ansitz, das Baumhaus in der Pappel, bedeutete Bergfest!!! (Dies betrifft natürlich nur Naunhof.)
Stand: 17.05.2006
Zwischenbilanz
Und dies ist wirklich nur als Zwischenergebnis zu betrachten!
Seit ich mich in Naunhof mit dem Thema Jagd befasse, fehlen hier nun mindestens 65 Jagdansitze. Mit einer Ausnahme wurden alle Ansitze (plus zugehöriger Futterplätze und sonstigem Zubehör/ Müll) von Jägern und Forst selbst beseitigt. Die Ausnahme fiel einem Januarsturm zum Opfer, war wohl schon etwas wacklig.
Neben Ku. haben noch zwei weitere Jäger abgebaut und das Revier verlassen.
Es gibt aber noch weitere Fotos.
Video
Und offensichtlich sind nicht nur deutsche Jäger von einer gewissen Eigenartigkeit behaftet, siehe Videomitschnitt einer Hog Hunt (Media Player). Veröffentlicht in diesem Forum.
Meine Herren!!! Sollte mir hier etwas derartiges zu Ohren kommen, dann verspreche ich Ihnen Albträume, wie Sie sie sich noch nicht vorstellen können!!!
Stand: 02.06.2006
Die 2000 EURO–Frage
Während des Pfingstwochenendes, auf dem Weg zu einer Foto–Location durch das benachbarte Oberholz, lernte ich unseren Forstoberrat kennen (siehe Adressliste weiter unten). Wir trafen uns, zufällig, an einem von einem “Naturschützer” im Wald geparkten PKW. Im folgenden Gespräch stellte sich heraus, dass er nun der unmittelbare Vorgesetzte von Herrn Kühns ist (in der sächsischen Verwaltung des Staatsforstes gelten seit 01.01.2006 neue Strukturen. Ich möchte nicht wissen, was diese Umstrukturierung wieder gekostet hat!)
Nun gab ich ihm zu verstehen, dass ich mich seit 2002 in der Naunhofer Umgebung in die Angelegenheit Jagd eingemischt habe, diversen Frevel aufgedeckt und angezeigt habe. …
Bezüglich des Landeswaldes könne ich mich jederzeit an ihn wenden, wenn es Auffälligkeiten gibt. … Schließlich muss der Staatsforstbetrieb Sachsenforst bei der Errichtung einer Jagdkanzel auch wirtschaftlich denken und dabei die Sinnmäßigkkeit einer solchen genau abwägen. Eine Kanzel koste schließlich 2000 €!
[...]Seit ich mich in Naunhof mit dem Thema Jagd befasse, fehlen hier nun mindestens 65 Jagdansitze. Mit einer Ausnahme wurden alle Ansitze (plus zugehöriger Futterplätze und sonstigem Zubehör/ Müll) von Jägern und Forst selbst beseitigt. Die Ausnahme fiel einem Januarsturm zum Opfer, war wohl schon etwas wacklig.[...]
Es lässt sich nun nicht mehr hundertprozentig nachvollziehen, aber ein sehr großer Teil davon befand sich im Landeswald (Herrn Ku´s ehemaliges Revier). Wenn Herr Ku. nun für seine Kanzeln ein entsprechendes Entgeld bekommen hat, habe ich den Forst mindestens 50.000 € zersägen lassen … Ich bitte den Steuerzahler um Entschuldigung.
Und – da wir uns ja in der Nähe befanden, sprach ich den Forstoberrat natürlich darauf an – er sah den Vergleich mit einem ‘Grenzstreifen” und den obigen Ansitzen (Störmthal) durchaus gerechtfertigt.
Forstoberrat
Zur folgenden schrifftlichen Konversation mit dem Forstoberrat:
Click (pdf)

Und weiter geht es mit dieser nicht mehr ganz neuen Futterkrippe (?) am Dreiflügelweg (Weihnachtsbaumplantage). Fütterung ist meines Wissens nur während Notzeiten erlaubt. – Hier sind die Kinder froh, wenn sie mal drei Tage hintereinander Schlitten fahren können! (Nachtrag vom 23.02.2007: die Reste dieser Futterkrippe wurden restlos beseitigt, ebenfalls mindestens zwei Jagdkanzeln in unmittelbarer Nachbarschaft.)


Es fällt den Naunhofer Jägern offensichtlich schwer, ertragen zu müssen, dass es im hiesigen Forst seit einiger Zeit nicht mehr an allen Ecken und Enden nach “Jäger” aussieht. Nun versucht man krampfhaft mit anderen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen. Eine junge Eiche wurde mit Buchenholzteer eingestrichen. Man kann nun zusehen, wie dieser Baum nach und nach zum Krüppel wird.(Clade, Nähe Bundeswehr)
Stand: 11.06.2006
Anzeige
Der Anzeige des Herrn Kühns´ gegen mich (siehe weiter oben) hat der Staatsanwalt mangels öffentlichen Interesses keine Folge gegeben. Herr Kühns kann mich noch auf privatem Wege verklagen. (Es handelte sich um Üble Nachrede.)
Gerücht
Habe heute etwas über einen Dachs und einen Dackel gehört. Die beiden begegneten sich im Wermsdorfer Wald. Der Dachs war nach der Begegnung tot – es fiel aber kein Schuss. Der Besitzer des Jagdhundes stammt aus Lindhardt.Ich mag solche Gerüchte nicht!!!
§ 28 Brauchbare Jagdhunde
Stand: 18.06.2006

Nochmal zu dieser. Der Ansitz war unmittelbarer Bestandteil der Vorortbesichtigung mit Herrn Köcher (Untere Jagdbehörde/ LRA MTL) am 04.04.2006. Als erstes fiel ihm auf, dass er ja gar nicht mehr benutzbar ist, da ohne Leiter …

… weiterhin bemerkte er, dass die Holme der Kanzel ja durchgefault sind.

Wie kann es nun sein, dass es möglich war am 18.06.2006 noch durchgefaulte Holme zu fotografieren?

Wenigstens hatte man am Tag vor der Begehung noch schnell eine Schraube angebracht, den umgebenden Müll weggeräumt und die Leiter entfernt.
(Nachtrag vom 06.07.2006: Diese Kanzel soll bis Ende Juli 2006 beseitigt werden.)

Mit Salzlecken werden bekanntlich Rehe angelockt, hier unmittelbar neben neugepflanzten Bäumen …

Um Verbissschaden an den jungen Bäumen zu verhindern, müssen dann entlang dieser natürlich Jagdkanzeln aufgestellt werden. Die vordere ist relativ neu. Mit dieser heuchlerischen Rhetorik wird die Landschaft waidmännisch zugebaut. (Dreiflügelweg/ Landeswald)(Nachtrag vom 14.03.2007: die hintere Kanzel sowie mindestens eine weitere in der Umgebung, wurden beseitigt.)
Nächstes Revier (Lindhardt Richtung Köhra/ Pomßen)

Um Platz zu sparen , werden hier nicht alle dieser alten und unbrauchbaren Ansitze gezeigt …
(Nachtrag vom 06.07.2006: Dieser Ansitz soll bis Ende Juli 2006 beseitigt werden.)

Dieses Bild zeigt wohl praktizierte Notzeitfütterung – im Juni (das Heu ist frisch/ ein paar Meter vom Feld entfernt)
(Nachtrag vom 06.07.2006: Diese jagdl. Einrichtung soll bis Ende Juli 2006 beseitigt werden.)

Wenn Ottonormalbürger einen alten PKW–Anhänger in der Natur deponiert, bekommt das Vehikel dafür einen orangenen Punkt vom Ordnungsamt … (die Leiter im Hintergrund ist unbrauchbar)
(Nachtrag vom 08.07.2006: Diese transportable Einrichtung wurde entfernt.)

Baumhäuser sind auch hier beliebt …

Diese Bauminsel ist, deutlich sichtbar, komplett von Feld umgeben.

Um zu seiner Fütterung/ Kirrung (5 kg)? zu gelangen, muss das Wild durch das Feld (obige Spuren im Getreide sind wohl dann auch auf Wild zurückzuführen). Die Salzlecke steht in unmittelbarer Nähe. Wie will der Jäger hier glaubwürdig behaupten, Verbissschaden verhindern zu wollen? Der Schaden durch seine Autofahrten wird wohl dann den Tieren vorgeworfen?
(Nachtrag vom 06.07.2006: Der Jagdbezirksinhaber wird mit sofortiger Wirkung die dargestellten Kirrungen in der bisherigen Art und Weise nicht mehr betreiben.)

(Es war hier schon Abend.) Um diese Ablenk–Kirrung – der junge Mais wächst gleich daneben – abzudecken, benötigt man wohl noch ein paar Platten …
(Nachtrag vom 06.07.2006: Der Jagdbezirksinhaber wird mit sofortiger Wirkung die dargestellten Kirrungen in der bisherigen Art und Weise nicht mehr betreiben.)

Der zugehörige Ansitz …
(Nachtrag vom 06.07.2006: Bezüglich dieser Einrichtung besteht noch Klärungsbedarf. Eine Entscheidung soll bis Ende Juli fallen.)

Man könnte dies ja auch als einen von Herrn Köcher´s berühmten “Rundgängen durch die Reviere” bezeichnen. (Er hat sich ja nun wohl lieber anderen Dingen gewidmet.)
Stand: 25.06.2006
Die meisten der auf dieser Seite beschriebenen Plätze erreiche ich mit dem Mountainbike, von meiner Wohnung aus, in 10 – 15 Minuten. Da ich in diesem Einzugsgebiet noch etliche Fotos von Jagdfreveln machen könnte, soll damit gezeigt werden, wie wenig sich die Jäger in der näheren Umgebung von den hier aufgeführten Kritiken beeindruckt geben, wenn sie nicht unmittelbar mit der Nase auf ihre Haufen gestoßen werden. Zu wieviel Ignoranz und Arroganz ist ein Jäger eigentlich fähig? Und was schlussfolgern die Aufsichtsbehörden aus den nun dreieinhalb Jahre andauernden Ereignissen? Ist nur etwas nicht in Ordnung, wenn es von der außenstehenden Bevölkerung kritisiert wird?
Physis
Die Ausübung der Jagd setzt die physische Eignung voraus, kann man lesen.
Neulich habe ich einen Jäger angesprochen, welcher auf seiner Kanzel saß. – Dieser hat mich nicht verstanden, weil sein Hörgerät nicht eingeschaltet war.
Presse
Derzeitig veröffentlichtes Feedback bei der Deutschen Welle (etwas scrollen)
Eine Ergänzung zum Thema Braunbär: Während einer Reise durch die Französischen Pyrenäen (1999) kam ich in die Nähe eines Dorfes in dessen unmittelbarer Umgebung in der Nacht vor meiner Ankunft ein Braunbär 25 Schafe gerissen hat. Der Bär wurde im Morgengrauen eingefangen, respektive betäubt, und in einen Nationalpark gebracht.
Es ist also prinzipiell möglich, auch ohne Medienrummel und 100.000 Euro, solch eine Situation zu beherrschen – man muss es nur wollen!
Stand: 04.07.2006
NABU
Beim NABU Sachsen kann man sich den Infobrief Nr. 49 downloaden. Click
Die Umweltschutzorganisation ist auf die Vorgänge in und um Naunhof aufmerksam geworden und befand dieses Thema für wert, ihren Mitgliedern und sonstigen Abonnenten des Infobriefes zu unterbreiten.
Ein Fotograf auf der Pirsch
Stand: 06.07.2006
Hilfe aus dem Wald

Dies ist die letzte von einst drei Kanzeln, welche die angrenzende Wiese ins Visier nahmen. (Clade/ Staatsforst)

Vor knapp drei Wochen fiel mir auf, dass sich die Wildschweine an jener zu schaffen gemacht haben. Verwechselten sie diese Pfosten etwa mit einem morschen Baumstubben? …

… oder wissen diese Tiere, dass man unter der Erde schlecht fotografieren kann … Vielleicht merkt es ja der Jäger – dachte ich mir …(Nachtrag vom 14.07.06: dieser Pfosten ist mittlerweile durchgebrochen.)

Zu meinen nun geäußerten Sicherheitsbedenken antwortete der jetzige Revierförster folgendes:
In Ihrem Schreiben vom 8.Juli fordern Sie mich zum Handeln auf. Bitte überlassen Sie es mir, welche Arbeiten zu welchem Zeitpunkt in meinem Verantwortungsbereich durchgeführt werden.
Udo Köhler
Revierförster
Dem muss nichts hinzugefügt werden.
Stand: 11.07.2006
Nachtrag vom 21.07.06: Von der Kanzel wurde die Leiter entfernt.


Jagdkanzel Interieur
Diese wurde nun endlich zersägt!

Wer kommt bei diesem Anblick schon auf die Idee, dass Jagd etwas mit Naturschutz zu tun hat? (Nachtrag vom 03.09.06: Auflage vom LRA war, diese Kanzel bis Ende Juli 2006 zu beseitigen, der Müllhaufen liegt immer noch im Wald!)
(Nachtrag vom 17.12.06: der Haufen wurde komplett aus dem Wald entfernt.)
Stand: 14.07.2006
Anzeige
Noch ein Nachtrag vom Spätsommer
Der neue Jäger im Staatswald hatte mich angezeigt, da er sich von mir bedroht gefühlt habe. Ich hätte mit einem Zielfernrohr aus dem Gebüsch heraus auf ihn gezielt. Hab keine Ahnung ob Nikon auch so etwas herstellt, glaube aber mal mit denen ein Wort reden zu müssen. Habe jedenfalls nicht mitbekommen, dass jene die Brennweite ihrer Objektive jetzt in Kaliber angeben – also Kaliber 28–70 mm dann halt. Nachdem er meine Kamera sah, kam mir der Jäger forschen Schrittes, vom seinem Sitzbock aus, mit dem Jagdgewehr in der Hand entgegen. Wollte er mit seinem Tele etwa eine Nahaufnahme von mir machen? Und da es in Deutschland ein freies Waldbegehungsrecht gibt, verstecke ich mich vor Ihnen bestimmt nicht im Gebüsch, Herr Jäger. Wenn ich es gewollt hätte, hätten Sie es nicht mitbekommen.
Anlass des Disputs war das von dem Jäger im Wald geparkte Auto. Das Sächsische Landesministerium hatte zu diesem Zeitpunkt Waldbrandwarnstufe 3 ausgerufen. (siehe auch hier.)
Der Revierförster hat darauf hin gleich einen Termin mit mir abgesagt. Sind es nicht die Herren in Grün, welche vor durch Katalysatoren hervorgerufene Waldbrände warnen? Auf die Frage hin, ob er solche Anzeigen für besonders klug hält, antwortete der Förster: “Überlassen wir dies dem Staatsanwalt.”
Es ist derselbe Förster, welcher mit Schulkindern Waldführungen macht – und jene wahrscheinlich über das richtige Verhalten in der Natur aufklärt.

Waldbrandgefahr
Auto des Jägers im Staatsforst bei Waldbrandwarnstufe 3
Stand: 16.01.2007
Beschwerden von Spaziergängern
Ich bekam in den letzten Wochen ein paar Anrufe bzw. E–Mails, in denen sich Leute darüber beklagten, während ihres Spazierganges von Jägern beschimpft worden zu sein. Zum Teil einfach, weil sie dort über die Wiese liefen, und vor ein paar Wochen schon einmal gesehen wurden, wie sie über die frei zugängliche Wiese liefen – und dann noch mit Kindern und einem angeleinten Hund.
Die Klagen kamen aus den Gegenden Klinga und Brandis.
Vor einer Weile begegnete ich im Wald unserem Revierförster. Sein Hund bewegte sich frei im Wald und als mich das Tierchen bemerkte, kehrte es sich von Herrchen ab und lief dem Radfahrer hinterher, trotz wütender Schreie eines Mannes, der seinen ausgebildeten Hund vorbildlich erzogen hat … und im Wald immer an der Leine führt. Der Förster war nicht auf der Jagd, sondern markierte Bäume.
Stand: 25.02.2007


Diese hat sich auch verändert. Ich habe für Sie ein gutes Velvia–Dia verbraucht. Hoffe, dass Sie dies zu schätzen wissen.
Stand: 14.03.2007
Neue Bilanz
Ganz zufrieden bin ich mit der aktuellen Situation nicht.
Die noch existierenden Ansitze sind i.d.R. Sitzböcke oder Leitern, massive Kanzeln sind selten geworden. Das allgemeine Landschaftsbild hat sich durchaus verändert, ist aber immer noch verbesserungswürdig.
In einem Teilstück der Naunhof/ Sachsen umgebenden Flur habe ich 2003 122 Jagdansitze plus verbotene Wildfütterungen plus Unmengen durch Jäger verursachten Müll festgestellt. Darüber hinaus widmete ich mich in Folge (kurzzeitig) auch den Revieren Lindhardt–Pomßen, Großsteinberg–Beiersdorf, Threna und einem weiteren Naunhofer Flurstück.
In diesen Revieren wurden seitdem insgesamt 83 Ansitze entfernt, traktorhängerweise Müll entsorgt und die verbotene Wildfütterung eingestellt.
Außerhalb des 2003er Zählgebietes wurde ein Ansitz ersetzt.
Innerhalb desselben Zählgebietes wurden 12 Ansitze (eine Kanzel sonst Sitzböcke) ersetzt, plus ein neuer Sitzbock und zwei neue Leitern hinzugefügt.
Ein Jäger ist aktuell noch am Zersägen einer Kanzel.
De facto sind im Zählgebiet momentan 61 Ansitze zu finden.
Wie auch schon 2003 geschehen, wurden die neuen Karten im Internet veröffentlicht, können demnach ausgedruckt und überprüft werden. Zwei Sitzböcke wurden bei der 2003er Zählaktion übersehen, kommen also auf der aktuellen Karte neu mit hinzu (Markgraben).
Man möge mir verzeihen, wenn ich mich um zwei oder drei Ansitze (plus/ minus) verzählt habe.
Auf den beiden neu erstellten Karten wurden folgende Reviere, in welchen Ansitze etc. entsorgt wurden, nicht berücksichtigt: Großsteinberg–Beiersdorf; Lindhardt–Pomßen; Threna; Naunhof Dreiflügelweg.
Ich bleibe dran!
Stand: 25.03.2007
Gemischtes

Bis zur gegenüberligenden Kleingartenanlage sind es ca. 200 m Schusslinie. (Ortsausgang Naunhof, Richtung Ammelshain)

Neulich im Oberholz. “Ich weiß, dass wir Waldbrandwarnstufe 3 haben. Aber da kann nichts passieren.”

Auch im Revier Eicha ist man gern mobil!

Ebenfalls Revier Eicha. Da passen aber noch zwei drauf.

morsche Jagdkanzel
Wenn es am Ohr kratzt, dann war es wahrscheinlich Stacheldraht. (Naunhof/ Herrenholz)

Wenn es knackst, dann war es wahrscheinlich morsches Holz. (Dieselbe von zuvor.)

Wurde über Asbest und Notzeitfütterung nicht genug berichtet? (Foto vom 08.04.07/ Revier Lindhardt)

Revier Lindhardt
Stand: 28.04.2007
Jagd und Fotografie
In der Studiogalerie Kaditzsch (bei Grimma) kann man sich noch bis zum 20.05.07 die Ausstellung “Hochsitz” von Bertram Kober betrachten. (-; Click
Stand: 02.05.2007
Ich finde es interessant mit welchen Suchbegriffen diese Seite mittlerweile gefunden wird. Deshalb an dieser Stelle eine kleine Auswahl:
naturschutz buchenholzteer
natur und müll
schäden durch müll
ruht müller (Anmerkung: Nie!)
vogelbrutzeit holzeinschlag
jagdvergehen naunhof
jagd kanzel selbst gemacht
jagdgesetz strafen
forum zum bau eines baumhauses
muss jagdpächter zweitwohnsitzsteuer zahlen ?
jäger beleidigt spaziergänger
beamte jagen im staatsforst
jagdleiter kompetenz
methode keinen zeugen üble nachrede
wie bekomme ich linoleum zum glänzen (Anmerkung: Mal die Jäger fragen. (-;)
weltrekordhirsch
lvz schlagzeilen strafsachen
erstes Hörgerät
Jagdkanzel Landschaftsbild
best of baumhaus
Dies sei nur eine kleine Auswahl.
Stand: 12.05.2007
Bilder aus Deutschland
Während meiner Initiative hier in Sachsen bekam ich immer wieder Anrufe und E–Mails mit Bildzusendungen aus ganz Deutschland, welche genauso deutlich, wie alles hier gezeigte, die Situation der Jagdausübung in den jeweiligen Regionen wiedergeben.
Weblog
Um die Seite nicht zu überstrapazieren, habe ich schon im letzten Jahr einen Weblog gestartet. Zu erreichen ist dieser unter http://naunhof.wordpress.com
Dieser Blog enthält neben aktuellen Infos zu “gelebtem Umwelt– und Naturschutz der Jäger” auch Beiträge aus weiteren Bereichen des Themas “Natur und Umwelt”.
Viele Grüße
Jörg Müller
Stand: 04.07.2008
Zitate
… von Aussagen, welche im Zusammenhang mit dieser Initiative geäußert wurden.
Interessante Links
(Ich identifiziere mich zwar nicht mit allen Argumenten dieser Seiten, trotzdem findet man dort Informatives zur Hobby–Jagd in Deutschland)
Initiative zur Abschaffung der Jagd
Anschriften:
Revierförster
Udo Köhler
Hubertusburger Str. 2
04779 Wermsdorf
03 43 64-88 46 21
01 70-92 23 84 1
Udo.Koehler@smul.sachsen.de
Landratsamt Muldentalkreis
Karl-Marx-Str. 22
PSF 243
04662 Grimma
Untere Jagdbehörde/ Bearbeiter: Hr. Köcher
Tel.: 03437/ 9840
jagd@lra-mtl.de
Höhere Jagdbehörde
Herrn Dr. Gert Dittrich
Referat 23 Forstrecht/ Jagdrecht/ Zentrale Widerspruchsbehörde
Abteilung 2 Forst- und Jagdbehörde
Staatsbetrieb Sachsenforst
Bonnewitzer Str. 34, OT Graupa
D-01796 Pirna
Tel.: +49 (0) 3501 468318
FAX: +49 (0) 3501 468346
Email1: Gert.Dittrich@lfp.smul.sachsen.de
Email2: poststelle@lfp.smul.sachsen.de
URL: http://www.forsten.sachsen.de/laf
Staatsforstbetrieb Sachsenforst, Forstbezirke
Herrn Forstoberrat Andreas Padberg
Staatsbetrieb Sachsenforst
Forstbezirk 3 – Leipzig -
Heilemannstr. 1
04277 Leipzig
Tel.: +49 (0) 341 860800
FAX: + 49 (0) 341860830
Email: poststelle.sbs-leipzig@smul.sachsen.de
Internet: Sächsischer Forstbezirk Leipzig
Zuständig für die Jagd im Staatsforst (auch Naunhofer Forst) ist Herr Forstoberrat Heiko Linhardt
Staatsbetrieb Sachsenforst
Forstbezirk 3 – Leipzig -
Tel.: +49 (0) 034381 5540
FAX: + 49 (0) 034381 55411
Email: Colditz@forstamt.smul.sachsen.de (nur noch zeitl. begrenzt)
Regionalbauernverband
Muldentalkreis e. V.
Leipziger Straße 61 – 63
04668 Grimma
Email: rbv-mtl@t-online.de
Ich bin auch gern bereit Meinungen oder Fragen weiter zu leiten
Besucher seit 07.03.2006: 6871 (letzter Stand vom 09.06.09)







Juni 9, 2009 um 16:06
erstellt am 09-03-2009 um 00:13 Uhr
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Hallo,
ich bin auch sehr an der jagd interessiert,aber was ich hier für bilder gesehen habe hat mich erschreckt ich denke das es sich da um ausnahmen handelt,ich kenne jäger die ich nie in den wald lassen würde,weil sie sich nicht weidmännisch verhalten würden,
ein jäger zumindest wer sich so nennt ist für mich einer der sein wild in notlagen mit allem was es benötigt versorgt sprich winterfütterung,Salzlecken etc.
den wie sagte einst Otto v. Riesenthal,
Das ist des Jägers Ehrenschild das er beschützt und hegt sein wild,weidmännisch jagd wies sich gehört dem Schöpfer im geschöpfe ehrt.
Und es ist ja auch mal schön nur mit dem Fernglas auf die jagd zu gehen
Juni 9, 2009 um 16:11
erstellt am 19-11-2008 um 16:54 Uhr
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Hallo Herr Müller,sind Sie aus Sachsen???
Mit freundlichen Grüßen
Hoppe
Juni 9, 2009 um 16:12
erstellt am 04-07-2008 um 19:27 Uhr
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Um die Seite nicht zu überstrapazieren, habe ich schon im letzten Jahr einen Weblog gestartet.
Zu erreichen ist dieser unter http://naunhof.wordpress.com
Dieser Blog enthält neben aktuellen Infos zu „gelebtem Umwelt- und Naturschutz der Jäger“ auch Beiträge aus weiteren Bereichen des Themas „Natur und Umwelt“.
Viele Grüße
Jörg Müller
Juni 9, 2009 um 16:13
erstellt am 01-07-2008 um 16:45 Uhr
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ihr habt doch keine ahnung..
ihr endlos reveluzer
Juni 9, 2009 um 16:14
erstellt am 19-06-2008 um 00:09 Uhr
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Schade das es in 2008 nicht weitergeht mit der Berichterstattung…
Bin selber Jäger und habe einige Bilder auch mit Kopfschütteln betrachtet. Für mich bedeutet aber Jagd wie ich sie kenne wirklich gelebter Natur- und Umweltschutz. Das auf dieser Seite wenig positives über die Jagd geschrieben wird stößt sogar auf leichtes Verständnis von mir, da die Bilder nur in eine Richtung gehen. Eine Bilderserie wie diese hier wird nichts an meiner gesunden Grundeinstellung zur Jagd ändern, aber eines ist Versprochen: Mein nächter Hochsitz- oder Ansitzleiterbau wird sich der Gegend anpassen(und den Müll nehm ich auch noch mit) Waidmannsheil Arndt
Juni 9, 2009 um 16:15
erstellt am 11-06-2008 um 08:39 Uhr
einfach unglaublich!!!!!!
jagd ist immer eine form von krieg..
Juni 9, 2009 um 16:17
erstellt am 13-05-2008 um 10:41 Uhr
TOLLE SEITE – MAN KANN VIELES DRAMATISIEREN IN UNSERER ZEIT, ABER WAS HIER HIB UND STICHFEST GEZEIGT WIRD, IST ABSOLUT KLASSE – WEITER SO! THILO HELMIS AUS KÖHRA
Juni 9, 2009 um 16:17
erstellt am 26-03-2008 um 01:46 Uhr
Lieber Jörg,
man kann Dein Engagement nicht nicht genug würdigen. Deine Web-Site veranschaulicht gnadenlos in welch rechsfreiem Raum das Jagdgeschehen sein Unwesen treibt.
Naturschutz mit Waffengewalt ist anachronistisch; ein ganz dunkler Punkt in unserer „Zivilisation.“
Herzliche Grüße
Thomas
Juni 9, 2009 um 16:19
erstellt am 15-02-2008 um 21:02 Uhr
Es gibt bestimmt auch schwarze Schafe unter uns Jäger, das bestreite ich nicht. Jedoch ist das was sie machen nicht alles richtig, und zwingt uns Jäger dazu das ein oder andere jagdlich zu tun wovon auch viele in unseren Reihen nicht begeistert sind wie z.B. Drück.- und Treibjagden z.B.! Durch das kreuz und Quer spazieren im Wald zu den unmöglichsten Tages und Nachtzeiten verscheuchen sie das Wild das wir schießen müssen, denn das wird vom Forst anhand von Verbissgutachten vertgelegt und nicht vom Jäger einfach wie es ihm so passt erlegt. Und glauben sie mir das eine, es mag vieles stimmen was sie hier schreiben, nur wenn der Jäger nicht jagd werden wir langfristig nicht mehr den Wald haben den wir jetzt kennen. Aber das wissen sie bestimmt ja alles schon, denn solche Jagdgegner wissen immer alles am besten! ( Beschränktes denken ) ! Hochachtungsvoll ein Jäger aus Stuttgart, der auch im gegensatz zu Jagdgegner auch versucht die andere Seite zu verstehen! Name, E-Mail und Homepage geändert! Kontakt nur übers Gästebuch! Danke und Waidmannsheil
Juni 9, 2009 um 16:21
erstellt am 05-01-2008 um 15:07 Uhr
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Da unmittelbar vor mir ein Spaziergänger mit freilaufendem Hund dieselbe Stelle im Wald passierte, ist nicht davon auszugehen, dass für mich noch etwas zum Verjagen übrig blieb. Ich hätte flüchtendes Wild auch bemerkt. Wer weiß, was Sie gesehen haben. Jäger betrachten ja „sehr vieles“ als Wildschwein. Aufgrund sich häufender „Vorkommnisse“ im Muldentalkreis und Nachbarschaft möchte ich Ihnen aber dafür danken, dass Sie mich nicht mit einem Wildschwein verwechselt haben (sicherlich auch im Namen des Dalmatiners und seines Besitzers)!
Und wenn Sie sich wundern, dass in diesem Bereich des Forstes seit einiger Zeit verstärkter Besucherverkehr zu verzeichnen ist, dann fragen Sie doch mal den Naturschützer (Revierförster Herr Köhler), welcher mit seinem, vom Steuerzahler finanzierten, Allrad einen entsprechenden Weg ins Unterholz gefahren hat (habe ihn dabei gesehen). Die Reifenspuren enden zufällig in unmittelbarer Nähe Ihres Jagdplatzes. Der Trampelpfad zuvor motivierte kaum Leute den Wald an dieser Stelle zu queren, zumal im Sommer für jene auch Brennnesseln in die Quere kamen. Sehr wohl fühlen sich jetzt aber Frevler motiviert diesen ausgefahrenen Weg ausgiebig für die illegale Entsorgung ihrer Abfälle zu nutzen!!! Aber Müll in der Natur bedeutet für Naunhofer Jäger und entsprechende Forstbeamte ja nicht unbedingt etwas kritikwürdiges.
Mein Grund für den kurzen Besuch war übrigens, das im Wald geparkte Auto eines „Naturschützers“.
Jörg Müller
Juni 9, 2009 um 16:22
erstellt am 04-01-2008 um 21:33 Uhr
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-04.01.2008
-saß heute in naunhof an auf sauen-
-sah viel wild flüchten-
-vor naturfreund müller-
-wer soviel vertritt sieht nix-
Juni 9, 2009 um 16:23
erstellt am 03-01-2008 um 21:27 Uhr
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Hallo
also so eine Tierquällerei nein danke so was nennt sich JÄGER DER FREUND DER NATUR –!!! nein danke auf solche
Arschlöcher können wir gerne alle verzichten. Zum Glück gibt es noch normale Leute die dagegen noch was unternehmen… –weiter so–
hoffentlich fällst dieser Depp mal von seinen Labrigen Leitern… nur zu wünschen…
frohes neues Jahr 2008 Jörg…
Juni 9, 2009 um 16:31
erstellt am 22-09-2007 um 03:11 Uhr
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Hallo Jörg
Fasziniert habe ich alle Deine Einträge gelesen! Ich (selbst auch Jäger seit 6 Jahren)besuche als Schweizer auch regelmässig ein Revier in Deutschland, das heisst ich war schon in mehreren! Solche Unordnungen wie auf Deinen Bildern konnte ich aber zum Glück noch nirgends Feststellen! Müssen den alle Jäger gleich in EINEN Topf geworfen werden? Ich denke dass aktiver Naturschutz sehr wohl etwas mit Jagd zu tun hat, bezahlt doch jeder Revierpächter eine mehr oder weniger grosse Summe an Pachteuros! Dieses Geld kommt ja dann auch den NICHTJAGDBAREN Arten zugute! oder liege ich da falsch?
Viele Arten von Insekten; Vögeln, Reptilien und Amphibien profitîeren von Schneisen, die in die monotonen Fichtenkulturen geschnitten werden! Selbst in einer Fahrzeugspur mitten im Wald entdeckte ich schon Laich von Geburtshelferkröten! Wenn dann das eine oder andere Schwein oder Reh auf solch einer Schneise erlegt wird,ist das ja auch nicht so schlimm!
Ich bin der Meinung, dass Naturschutz nur mit Hilfe ALLER etwas bringt, und in den meisten Revieren Deutschland sieht ganz sicher nicht so aus wie auf Deinen Bildern dargestellt!
Juni 9, 2009 um 16:33
erstellt am 27-03-2007 um 23:00 Uhr
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Wenn Blinde von Farben reden…
Juni 9, 2009 um 16:34
erstellt am 19-12-2006 um 13:38 Uhr
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Ich sehe diese Bilder mit Erschrecken. Mir ist seit vielen Jahren bekant, dass viele Jäger eigentlich Stülpner-Karl heißen. Möge Ihnen der Fleischbrocken im Halse stecken bleiben. Ich hoffe,dass für die künftigen Wölfe in unseren Wäldern noch etwas übrig bleibt.
Na dann mal weiter Stülpners Heil
Juni 9, 2009 um 16:35
erstellt am 14-12-2006 um 17:30 Uhr
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Die Dokumentation ist noch über: Aktuell – Archiv zu erreichen.
Juni 9, 2009 um 16:36
erstellt am 09-12-2006 um 21:20 Uhr
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Guten Abend Jörg Müller,
zufällig bin ich im Pirschforum auf Deine Dokumentation „Jagdvergehen in Naunhof“ gestoßen. Alle Achtung für Dein Engagement!
Anlässlich meines Artikels über den gehörnten Baron von Gemmingen-Hornberg (das ist der mit dem vermeintlichen Weltrekordhirsch) habe ich mich mal testweise in Jägerforen betätigt.
Mein Eindruck, die Jäger sind vernarrt in ihre Illusion, dass sie wesentlich zum Gemeinwohl beitragen. Und das nicht ganz zu unrecht, denn sowohl das Jagdgesetz als auch die nachsichtige Rechtssprechung unterstützen sie darin, dass sie bei der Ausübung ihres elitären Vergnügens eine ganz Volk tyrannisieren dürfen.
Es wird allensfalls eingeäumt, dass es wie überall ein paar schwarze Schafe gibt und nicht, dass der ‘Fisch’ vom Kopf her stinkt und solche Leute wie der Baron nur die Spitze des Eisberges bilden.
Beste Grüße
Halligstorch
PS: Ist die Dokumentation eigentlich von Deiner Homepage nicht mehr zugänglich oder übersehe ich den Zugang nur?
Juni 9, 2009 um 16:38
erstellt am 10-07-2006 um 15:07 Uhr
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Der Anzeige des Herrn Kühns gegen mich hat der Staatsanwalt mangels öffentlichen Interesses keine Folge gegeben (Es handelte sich um Üble Nachrede)
Heißt übersetzt: Herr Kühns Vorwurf Ihnen gegenüber (Üble Nachrede) ist zwar berechtigt, da Ihre Homepage aber so unwichtig ist, besteht keine Gefahr der übermäßigen Verbreitung.
Juni 9, 2009 um 16:39
erstellt am 10-07-2006 um 12:14 Uhr
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Stehen Sie als Radfahrer (Mountainbike durch den Wald) und unbefugter Nutzer jagdlicher Einrichtungen (nette Sitzgelegenheit) über dem Gesetz ?
§ 11 sächs. LWaldG: Betreten des Waldes
(1) Jeder darf Wald zum Zwecke der Erholung betreten. Das Radfahren und das Fahren mit motorgetriebenen Krankenfahrstühlen ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Auf Fußgänger ist Rücksicht zu nehmen…
(2)…
(3) Ohne besondere Befugnis ist nicht zulässig das Betreten von
1…
2…
3…
4. forstbetrieblichen und jagdbetrieblichen Einrichtungen.
?
Juni 9, 2009 um 16:40
erstellt am 06-07-2006 um 10:54 Uhr
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§ 12 Nr 1 EStG Aufteilungsgebot bei gemischten Aufwendungen (beruflich-privat)
§ 15a USt Vorsteuerkorrektur bei nachträglicher Nutzungsänderung
Ich hoffe bei Ihrem privaten Feldzug gegen die Jäger sind Sie immer schön ehrlich gegenüber ihrem Finanzamt, wenn es darum geht AfA für PC,Kamera, lfd.Kosten usw entsprechend aufzuteilen. Da Sie ja mehrfach betonen selbigen Kampf ehrenamtlich und ohne Unterstützung zu führen, wird in Ermangelung der Gewinnerzielungsabsicht diese Tätigkeit kaum als beruflich anzusehen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Mr. Recht & Ordnung
http://www.Finanzamt-Grimma.de
Juni 9, 2009 um 16:42
erstellt am 24-06-2006 um 00:05 Uhr
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Herr Müller was bilden sie sich eigentlich ein?
Juni 9, 2009 um 16:43
erstellt am 23-06-2006 um 23:14 Uhr
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Um 23.04 Uhr erhielt ich bereits eine E-Mail als Antwort auf vorherigen Eintrag. (-;
Juni 9, 2009 um 16:45
erstellt am 23-06-2006 um 21:44 Uhr
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Dies behaupten sehr viele, dass diverse Dinge nicht stattfinden, Herr Oelck …
Immerhin freue ich mich, dass Sie ein reger Besucher meiner Homepage sind. Vom Erscheinen dieser Bilder bis zu Ihrem Gästebucheintrag vergingen keine fünf Stunden.
Juni 9, 2009 um 16:47
erstellt am 17-06-2006 um 21:51 Uhr
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herr müller es sollte bekannt sein das der bundeswald durch mich bejagt wird, bislang war ich fast ausserhalb der schlagzeilen. aber jetzt dichten sie mir mit den fotos, stand 11.06.06, sachen an die im bundeswald nicht stattfinden. ich bitte um richtigstellung.
Juni 9, 2009 um 16:48
erstellt am 14-06-2006 um 21:46 Uhr
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Hallo BJV Sympathisant,
am 29.10.2003 hätten Sie mich hier tatsächlich im Auto durch den Naunhofer Wald fahren sehen können. Ich saß auf dem Beifahrersitz neben einem Ministeriumsmitarbeiter vom SMUL, welchen ich auf einer beeindruckenden Führung durch die Reviere der hiesigen Waidmänner begleitete. Hauptsächlich waren wir aber zu Fuß unterwegs.
Dem Besitzer des Trabants wurde mittlerweile Jagdverbot erteilt.
Bezüglich meiner Einstellung zu Autofahrten durch den Wald (inkl. Unterholz) befragen Sie am besten Hr. Schwäbli, jener kennt meine Homepage sehr gut und kann Ihnen detaillierte Auskunft erteilen.
Sie müssten mal beobachten, wie die Tiere flüchten, wenn Jäger mit ihrem Baumarkt im Wald erscheinen und die Natur in eine Baustelle verwandeln. – Und Sie können mir glauben: wenn sie könnten, würden Bäume auch fliehen.
Grüße
Jörg Müller
Juni 9, 2009 um 16:50
erstellt am 14-06-2006 um 14:52 Uhr
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Herr Müller,
haben sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, das sie bei ihrer Suche nach Hochsitzen das wild in seinen Einständen stören(=WILDEREI)
und wenn der Trabbi auf dem Bild ihrer ist der mitten auf der Wiese steht und die Vegetation zerstört kann ich über ihre Anschuldigungen nur lachen(Wenn sie so ein Naturfreund sind dann können sie doch auch zu Fuss oder mit Fahrrad fahren!!!!!)
Und wenn ich hier die anti-jagd-Kommentare lese frag ich mich ob diese Leute überhaupt eine Ahnung von der Jagd haben.
wer sich nicht mit der Jagd anfreunden kann sollte lieber auswandern GB(für die gehirnamputierten Jagdgegner GROSSBRITANIEN)wo die Jäger eine noch schlechtere Stellung haben wie in D.
Juni 9, 2009 um 16:51
erstellt am 14-06-2006 um 13:58 Uhr
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Kleiner Denkanstoß im Hinblick auf Ihre „Naturbilder“ von Fröschen:
BNatSchG 2002
§ 42 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten
(1) Es ist verboten,
1. …
2. …
3. wild lebende Tiere der streng geschützten Arten und der europäischen
Vogelarten an ihren Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten durch
Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören,
4. …
Wenn man´s drauf anlegt kann man jeden in die Pfanne haun
MfG
Juni 9, 2009 um 16:53
erstellt am 14-06-2006 um 00:25 Uhr
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Sie scheinen wirklich noch sehr jung zu sein.
Juni 9, 2009 um 16:55
erstellt am 13-06-2006 um 15:55 Uhr
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Wenn ich mir das Gästebuch so ansehe muss ich sagen, dass ich noch nie im Leben so viel Schwachsinn auf einem Haufen gesehen habe wie in diesen GB denn es gibt überall schwarze Schafe und nicht nur bei den Jägern.
Und wenn ich lese/höre wie sich Passanten gegenüber den Jägern verhalten versteh ich jeden der sich verbal nicht mehr zurück halten kann denn wir Jäger zahlen genauso wie Landwirte dafür, dass wir die Natur nutzen. Wenn ich dann sehe wie der Hund eines WALDBESUCHERS plötzlich eine tragende Ricke jagd da frag ich mich warum sich darüber keiner beklagt außer wir Jäger (von denen 99% weidgerecht jagen d.h. die Fauna Fachmännisch zu bewirtschaften OHNE
Flora UND Fauna dabei zu schädigen.
P.s. Herr Müller ich empfinde es als eine Schande für die Jägerschaft was dort in ihrer Umgebung los ist aber da sind eben die 1% der Jäger die die grüne Tracht einfach nicht verdient haben und uns 99% mit in den Dreck ziehen.)
Juni 9, 2009 um 16:57
erstellt am 07-06-2006 um 21:41 Uhr
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Diese schwachsinnigen Grünröcke geben nur Schwachsinn von sich. Wenn man sie im Wald anspricht stehen sie vor einem wie kleine Kinder. Herr Müller ich finde Ihre Arbeit super, weiter so. Von Ihnen müsste es wirklich mehr geben. Ich dachte immer ich wäre gut, aber Sie sind perfekt.
Juni 9, 2009 um 16:59
erstellt am 07-06-2006 um 09:46 Uhr
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bonjour herr peter oe…@aol.de,
ist ja toll, dass sie mich einen idiot nennen, aber schreiben sie doch beim nächsten mal auch ihre beweggründe.
oder wollten sie ihre unfreude über meinen gästebucheintrag auf diese gemeine art an mich wenden???
wie wärs mit ner kleinen prügelei auf naunhofs wundervollen waldwiesen???
treffen wir uns dort- und dann nennen sie mich nocheinmal „idiot“ ??????
ich warte.
Juni 9, 2009 um 17:01
erstellt am 31-05-2006 um 10:11 Uhr
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ich bin erst kürzlich in die gegend gezogen und muss sagen, dass ich noch nie so viel „jagd“ in so wenig wald gesehen habe…
als bekennender schweinefreund, finde ich ihre „arbeit“ nützlich- und keinesfalls(wie andere) störend.
ich werde meine augen offen halten, und sauereien im gästebuch posten.
übrigens, der belgershainer wald(inkl. nsg. rohrbacher teiche) sollte auch einmal genauer betrachtet werden.
-GEGEN ALTNAZIS, DIE IHRE SCHIEßWUT IM GRÜNROCK WEITER AUSLEBEN- salut.
Juni 9, 2009 um 17:35
erstellt am 03-05-2006 um 14:32 Uhr
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Sprüche klopfen ist ja auch leich-ter als Steine ! Selbst anpacken wäre der Sache weitaus dienlicher als der erhobene Zeigefinger „Herr
Lehrer, ich weiß was !“ Aber beim
Fotografieren kann man sich ja be-stimmt den Finger verstauchen !Aua
Alte Kanzeln entsorgen ist schon etwas mehr !!!
Juni 9, 2009 um 17:37
erstellt am 03-05-2006 um 14:26 Uhr
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Herr Müller,Ihr Anliegen in allen Ehren,jedoch die Wahl der Mittel stinkt schlimmer zum Himmel, als die von ihnen dokumentierten
Luderschächte samt Inhalt.Warum sind Sie nicht Vorbild und bauen selbst mal jagdliche Einrichtun-
gen,so,wie Sie sie sich vorstel-len ? Zu fein dafür ? Oder nur Sprücheklopfer ?
Juni 9, 2009 um 17:39
erstellt am 17-04-2006 um 13:53 Uhr
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Sie müssen sich nicht entschuldigen …
Jörg Müller
Juni 9, 2009 um 17:41
erstellt am 15-04-2006 um 17:37 Uhr
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Ich halte Ihre Bilder für nicht so tragisch, wie Sie diese schildern. Auf einigen ist gar keine Übertretung in dem Sinne zu erkennen. Ich finde, dass Sie eher Stimmungsmache betreiben, sorry.
Juni 9, 2009 um 17:41
erstellt am 11-04-2006 um 19:53 Uhr
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Also, ich hab im Rahmen des Umwelttages die blauen Säcke von den Sammelstellen eingesammelt.
Erstmal haben sich ca. 150 Naunhofer an der Aktion beteiligt und ca. 30 % mehr Müll gesammel, als im letzten Jahr. Das ist großartig, kann aber immer noch gesteigert werden.
Herr Müller hat auf zwei Sammelstellen allein eine wirklich beachtliche Anzahl blauer Säcke zusammengetragen.
Damit hat er was ganz Konkretes für den Wald getan. Ich messe Menschen immer an dem, was sie konkret tun.
Nun – die Jäger haben offensichtlich über Jahre hinweg recht wenig getan, ausser zu schießen.
Wenn man Jagtpächter ist, versteht es sich von selbst, dass man auch für Ordnung zu sorgen hat in seinem Revier. – das muss man nicht extra regeln. Kommt ein Pächter dem nicht nach, erbringt er selbst automatisch den Beweis, dass es ihm nicht um Jagt im Sinne von Naturschutz geht, sondern um Rumballerei und Lusttöten.
Dagegen hab ich was – auch als ganz normaler Bürger und Vater dreier Kinder.
Ich finde es deshalb gut, verehrter Herr Müller, dass Sie sich so engagieren und all die Mühe auf sich nehmen, etwas zu verändern. Pennetranz ist ein gutes Mittel gegen Ignoranz – und die ist hier ganz offensichtlich.
Aber wer weiß – vielleicht sind die Jagdpächter mit ihren Familien zum nächsten Umwelttag auch mit dabei und helfen, dass noch mehr Leute sich engagieren noch mehr Müll aus der Landschaft zu schaffen – Man soll die Hoffnung nie (!) aufgeben. Bis dahin ist ein bisschen Spott und Hohn durchaus nicht unangebracht.
Juni 9, 2009 um 17:46
erstellt am 29-03-2006 um 19:21 Uhr
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Vorheriger Eintrag wurde von mir wegen entsprechender Beleidigungen editiert.
Herr Jungk hat mich offenbar schon wieder vergessen. Um die Weihnachtszeit 2003 erhielt ich von ihm folgende Nachricht, via Kontakt-Formular auf meiner Homepage.
[...]
Hallo Herr Müller,
ist daß nicht etwas sehr einfältig, was Sie da auf Ihrer homepage anbieten.
Dem Englisch ist auch nur ein „mangelhaft“ zu bescheinigen.
Na ja, warum nicht ? Jeder entsprechend seinem IQ.
Grüße
Axel H.H. Jungk
[...]
Grüße
Jörg Müller
P.S. Es ist eine Erfindung meines Providers, dass man in entsprechendes Feld einen Zahlen-Buchstabencode (links unten)eingeben muss, um einen Eintrag ins Gästebuch hinzufügen zu können. Dieser ist z.T. schlecht lesbar. Ich bin aber gern bereit Ihre Beiträge einzufügen.
Juni 9, 2009 um 17:49
erstellt am 29-03-2006 um 18:59 Uhr
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Hallo Herr Müller,
bin im Forum meines Vereines ( ÖJV- Sachsen ) auf Ihre Homepage aufmerksam geworden. Professionell gemacht, Respekt! Ich selbst bin Jäger aus der weiteren Umgebung des „Tatortes“ Naunhof und finde es grundsätzlich gut, daß hier von Ihrer Seite mal etwas Licht auf das Treiben „Grünröcke“ geworfen wird.
Die Art und Weise in der Sie vorgehen finde ich gelinde gesagt unanständig.
Habe ich Sie da richtig verstanden, daß Sie Herrn Kühns, den ich als unbedingten Ehrenmann kenne, nach vier Jahren einer vermeintlichen Trunkenheitsfahrt aus dem Jahre 2002 bezichtigen, um sich profilieren zu können?
Aufgemerkt!
Gegen sachliche Auseinandersetzungen gibt es absolut nichts einzuwenden, nur so werden Probleme gelöst, aber wie weit muß man als Mensch gesunken oder borniert sein, um auf solch einem Niveau der „Guten Sache“ wegen fechten zu wollen. Wie schäbig von Ihnen, auf diese Weise Ihr Anliegen vorantreiben zu wollen. Gern würde ich inhaltlich und verbal die Klinge mit Ihnen kreuzen wollen, allein, Sie sind nicht satisfaktionsfähig, schon wegen der „Guten Sache“ nicht! Pfui Spinne und Weidmannsheil Axel H.H. Jungk
Juni 9, 2009 um 17:51
erstellt am 20-03-2006 um 13:53 Uhr
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Liebe Besucher dieser Website,
bei Einträgen in dieses Gästebuch bitte ich Sie auf Ihre Wortwahl zu achten. Kommentare mit vokabularen Ausfälligkeiten werden in Zukunft gelöscht. Die auf dieser Homepage veröffentlichten Informationen dienen schließlich auch Politikern und Journalisten, werden von diesen auch genutzt und beurteilt. Wer also nichts konstruktives zu bieten hat, den bitte ich sich anderswo auszulassen.
Viele Grüße
Jörg Müller
Juni 9, 2009 um 17:54
erstellt am 20-03-2006 um 13:36 Uhr
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Sehr geehrter Herr Müller,
durch Zufall kam ich auf Ihre HP und möchte ihnen dazu gratulieren. Hier wird einmal mehr konkret aufgezeigt was unsere Gesellschaft aufgrund der maroden Gesetzgebung hinsichtlich der Jagdgesetze (noch aus dem 3.Reich) so alles toleriert. Das hier eine schiesswütige Minderheit, die sich unverschämter weise noch Naturschützer nennt, solche Sauereien veranstalten kann auf Kosten unser Natur- und Tierwelt ist schon eine Veröffentlichung wert und gehört angeprangert. Diese meist [...] Rentnertruppe die sich Jäger nennt und mit modernsten Waffen ihren perversen Trieben nachgeht sowie mit [...] Methoden die Bevölkerung zu verarschen versucht, gehört abgeschafft und weggesperrt. Sie, Herr Müller leisten hier einen wichtigen und wertvollen Beitrag, indem Sie solche Schandtaten aufdecken und auch veröffentlichen. Machen Sie bitte unbedingt weiter mit ihrer Arbeit und lassen Sie sich bitte nicht beeindrucken von dem üblichen Jägerlatein und dem fadenscheinigen Geschwätz dieser kranken Lusttöter. Ihre Arbeit zeigt, das viele Menschen Recht haben mit ihrer Meinung, die da lautet: Die Jagd hat keine Berechtigung mehr in unserer Zeit, nicht mal dann wenn dieses Hobby ohne Gesetzesverstöße betrieben würde. Die Jagd heute ist nur noch ein privates Schützenfest mit extra manipulierter Population und somit lebenden Zielscheiben, für eine [...] Truppe [...], die ihre psychologischen Problemchen zu kompensieren sucht.
Weiterhin viel Erfolg
Mit freundlichen Grüßen von der IHW
Initiative Haus- und Wildtierschutz
R. Pohlenz
Juni 9, 2009 um 17:56
erstellt am 19-03-2006 um 20:06 Uhr
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Lieber Jörg Müller,
ich bin seit Kindheit mit auf der Jagd und mit 45 jetzt schon lange Jäger. Viele Dinge wie die Wildkadaver-Entsorgung, das Füttern und Kirren habe ich von Kindheit an mitgemacht bzw. das Sauen-Ankirren irgendwann selbst begonnen und einige Jahre lang betrieben. Hochsitze hatte und habe ich in teilweise hoher Dichte gebaut.
Insofern könnten Sie sicherlich auch in meinem Revier Dinge fotografieren und kritisieren.
Im Kern aber möchte ich Ihnen in allen Punkten Recht geben mit Ihrer Kritik. Sie aber herausfordern, die Dinge zunehmend gezielter an zu gehen:
1. Bundes- und Ihr Landesjagdgesetz sowie Verordnungen zum Thema Kirren, Füttern etc. und die einschlägigen Berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen zum Hochsitzbau finden Sie in 3 Stunden alle im Internet zusammen und kennen damit alle einschlägigen Rechtsbestimmungen. Ob die Untere Jagdbehörde oder das Forstamt für Verstöße und deren Beurteilung zuständig sind, kann im Einzelfall egal sein: wenden Sie sich doch einfach an den Revierforstbeamten. Den gehen die meisten Dinge etwas an – selbst gefährliche Hochsitze an einem Waldweg. Hängen Sie die Attacken damit etwas tiefer – und machen Sie sie damit umso wirkungsvoller. Denn der Förster kann Einfluss auf die Jagdgenossen nehmen oder verkörpert im Staatswald den direkten Aufsichtsbeamten eines Jagdgastes.
2. Suchen Sie sich einen neuen rechtlichen Berater.Der alte hat zu viele Schnitzer durch gehen lassen. Am besten: einen Jäger vom ÖJV.
3. Und lernen Sie damit die manchmal etwas hirnschwurglichen Grenzen des Erlaubten genau kennen, bevor Sie hier was rein schreiben. So ist extreme Dichte kleiner Ministände im Wald vielleicht ein Anzeichen dafür, dass in diesem Bereich ein oder zwei Drückjagden im Jahr in je 3 Stunden den notwendigen Abschuss fair, erfolgreich und sicher gestalten sollen – völlig legal, selbst vom NABU empfohlene Taktik, das Gegenteil eines dauersitzenden Lodenjockels.
Und gewisse Kirrmengen in geringer Zahl, im Fall von Schwarzwild- interessierendem Futter in der Regel abgedeckt: sind auch legal.
Wie Sie inzwischen wissen, ist Fisch- und Fleisch-, gar Schafkadaverentsorgung in offener Weise als „Fuchs-Luderplatz“ getarnt: natürlich trotzdem eine Ordnungswidrigkeit. Und zwar gegen Jagdgesetze wie Entsorgungsvorschriften für tierische Abfälle.
Solcherlei Dinge genau erkennend, den richtigen Ansprechpartner ansteuernd: werden Ihre Beschwerden und Bilder massive Durchschlagskraft erlangen.
Und ich halte Ihre Arbeit dann für sehr wichtig und nachahmenswert – denn die in Ihrem Wohnort anzutreffenden Verstösse gibt es leider überall und keinen juckt das in der Regel. „Jagdliche Einrichtung“, hochoffiziell ausschauender „Jagdschutz“ -Aufkleber im Auto schützt die Jäger. In ihrer Revierseligkeit lassen ganz viele Waidgenossen fünfe grade sein und ignorieren „den neuesten Mist aus Brüssel“ auch noch 10 Jahre nach erlangter Gesetzeskraft. Der Egoismus siegt in den Kleinrevieren über Vernunft, Gesetze und Regeln.
In der Jägerschaft und speziell unter jagenden Förstern gibt es aber inzwischen wirklich genügend Leute, die völlig frustriert sind angesichts des dickfelligen Festhaltens vieler Jäger an heute glasklar als missbräuchlicher Jagd diskreditierten Techniken. Dazu gehören die claim- absteckende Unart der Landschaftsverpflasterung durch monströse Bauten, das Wildfüttern, die massive Kirrjagd und die gutsherrenartige tägliche Revierfahrt der priviligierten Jagdhabenden im Jeep.
Aber: die Abkehr vom „Jagdhaben“ und dem täglichen missbräuchlichen Getue /Gebastel/Gefahre im Wald wird vor allem dadurch gebremst, dass Jäger immer älter werden und eben keine jungen Naturfreunde nach stossen: simpel und effizient Beute machend mit wildbiologisch angemessenerer, fairerer Taktik und auch gegenüber anderen Naturnutzern grösserer Rücksichtnahme. Täte uns sehr gut.
Machen Sie also nen Jagdschein ! Und überlegen Sie sich später, ob Sie je ein Tier erbeuten und die Delikatesse essen möchten – oder ob Sie weiterhin, aber mit fundierterem Wissen, Kritik üben möchten.
Grüsse, Martin
Juni 9, 2009 um 17:59
erstellt am 04-03-2006 um 20:49 Uhr
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Anmerkung: dies ist der einzig erhaltene Beitrag aus dem alten Gästebuch. (vom 13. April 2004)
Hallo.
Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und fand die hier dargestellten Sachverhalte äußerst interessant (zumal ich selbst Jäger bin). Zum einen muss ich dem Fotografen in einigen Punkten zustimmen. Mir misfällt es auch, wenn der Wald mit jaglichen Einrichtungen gerade zugepflastert wird, sogar verstärkt wenn sie der hier dargestellten Qualität entsprechen…
Zum anderen muss ich aber kritisieren, dass sich Herr Müller nicht wirklich mit dem Jadggesetz auseinander gesetzt hat. Die so oft gezeigten Innereien und Fischabfälle gelten als „Luder“ und haben für die Fuchsjagd ihre Berechtigung (obwohl dies nur noch selten praktiziert wird). Dies fällt keinesfalls in den Bereich FÜTTERN sondern unter KIRREN. Hier unterscheidet das Jagdgestz zwisch verboten und erlaubt. Ihre Darstellung ist also schlichtweg falsch.
Das ist nicht schön fürs Auge, jedoch nicht verboten (die Auslegung des Gesetzes ist doch recht subjektiv, wenn es nicht ganz so krass übertrieben wird). Weiterhin sind die Wagenladungen an Futter (hier tatsächlich Fütterungscharakter) und die toten Schafe tasächlich verboten und werden von mir auch verurteilt. Aber nachzuweisen, dass der Jäger dies in dem Wald gebracht hat dürfte schwerfallen…
Trotzdem finde ich es gut, dass den schwarzen Schafen unter den Jägern auch mal auf die Finger geklopft wird, da sie mit ihrem Fehlverhalten dem Ansehen der gesamten Jägerschaft schaden. Denn nicht alle Jäger sind so wie der hier vorgestellte Herr KU.
MfG Frank
Juni 9, 2009 um 18:04
erstellt am 04-03-2006 um 20:44 Uhr
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Guten Tag,
leider ist das alte Gästebuch der Technik zum Opfer gefallen, und mit ihm die meisten Einträge. Da aber immer noch reges Interesse an den Vorfällen in Naunhof besteht, möchte ich Ihnen auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich zu den Jagdvergehen zu äußern.
Viele Grüße
Jörg Müller
Freiberuflicher Fotograf
November 16, 2009 um 11:18
Habe die Seite bis zum Ende verfolgt. Das was die Jagdgenossen in diesem revier trieben und treiben, läßt mich schockiert vor meinem Rechner sitzen. Was dagegen die Behörden veranstalten, macht mich sprachlos. Deshalb finde ich die Aussagen zwischen den Zeilen sehr gut gelungen. Diese Behördenwillkür gibt es aber nicht nur dort, sondern auch in anderen Behörden im ganzen Bundesgebiet. Gesetzliche und moralische Verfehlungen wird es immer wieder geben, leider, Schwarze Schafe auch, Ignoranz leider immer. Ich bewundere Sie für Ihre Ausdauer und Beharlichkeit. Machen Sie weiter so für „Ihre“ Natur und passen Sie auf sich und Ihre Kamera auf, denn Menschen sind manchmal unberechenbar. Viel Glück!