Es erschien in diesem Blog schon ein Beitrag zum Thema Energieverschwendung und Lichtverschmutzung, hier in Naunhof. Dies sei nur ein ergänzendes Bild dazu. Seit einiger Zeit schon wieder erhellt die Flutlichtanlage des Schulsportplatzes (Mühlgasse) den abendlichen Himmel über unserem Ort (dies Woche allabendlich).
Ob nun anhand eines nächtelang leerstehenden, hell erleuchtenden Schulparkplatzes, oder durch obiges Beispiel, der Bürgermeister erklärt hier Schulkindern mit seinen Investitionen wunderbar und eindringlich wie Energieverschwendung funktioniert.
Siehe auch: Naunhof bei Nacht


November 6, 2009 um 20:59
Werter Herr Müller,
Ihr Bestreben die Welt in Sachen Natur- und Umweltschutz zu verbessern in allen Ehren, aber vielleicht kommen Sie einmal jeden Nachmittag ab 17.00 Uhr auf den Schloßturnplatz in Naunhof und erklären den täglich ca. 20 – 25 trainierenden Nachwuchskickern des SV Naunhof 1920, warum gerade Sie Herr Müller jetzt das Licht ausmachen würden und warum es wohl besser wäre im Dunkeln die Sportart Fußball zu trainieren. Natürlich wäre es sicher umweltverträglicher, wenn Sie mit Ihrem Fahrrad am Rande des Spielfeldes stehen würden und tretender Weise für Licht sorgen würden, aber ob Sie genügend gleichgesinnte Naturschützer begeistern würden es Ihnen gleichzutun um den Platz ausreichend auszuleuchten, wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln. Soweit geht dann Naturschutz wohl doch nicht, oder? Sie könnten natürlich den Fußballern auch mal am Selbstversuch zeigen, wie Sie im Dunkeln Fußball spielen würden. Ich hoffe, Ihnen ist ein „Licht“ aufgegangen und Sie überlegen doch einmal genauer, bevor Sie Sachen kritisieren, die vielleicht doch notwendig sind.
November 7, 2009 um 16:13
Herr Müller,
mir scheint, Sie verdrehen hier etwas die Tatsachen. Niemand schiebt hier irgendwelche Kinder vor. Auch verursachen diese keine Probleme. Letztendlich ist Sport, in welcher Art auch immer, sicherlich auch kein Problem. Tatsache ist nun mal, dass Menschen ohne Licht im Dunkeln nichts sehen können. Das ist im Übrigen bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen. Sollten wir vielleicht die Schul- oder Arbeitszeit in die Abendstunden verlegen um im Hellen unserer Freizeit nachzugehen? Dies würde aber wahrscheinlich auch nicht funktionieren, da man ja zum Lernen und Arbeiten bekanntlich ebenso Licht benötigt. Das einfachste wäre sicherlich, dass wir Menschen es den Bären nachmachen und unsere Aktivitäten im Winter durch einen Winterschlaf ersetzen. Dann bräuchten wir kein Licht und unter anderem könnten Sie dann mit Ihrem Fahrrad in aller Seelenruhe durch die Landschaft radeln, ohne durch Autos gestört zu werden. Vorraussetzung dafür wäre natürlich, dass Sie Herr Müller munter bleiben…
November 9, 2009 um 15:07
Glauben ist nicht Wissen…