Die Motte

Miniermotte

Miniermotte

Miniermotte

Miniermotte

 

Miniermotte

Miniermotte

Die Rosskastanie zählt in unseren Breiten zu den Neophyten. Im 16. Jh wurde sie als Zierbaum in mitteleuropäische Parks und Städte eingeführt. Ihre Heimat ist der Balkan.

Seit Anfang der 90er Jahre breitet sich, vom Balkan kommend, die Miniermotte auch in Deutschland aus. Die Folge eines Schädlingsbefalls für den Baum ist das frühzeitige abwelken des Laubes. Während der letzten Jahre hat man hier schon im Juli fast kahle Bäume sehen können. Die Funktion als Zierbaum dürfte damit wieder fast aufgehoben sein. Forstwirtschaftlich spielt der Baum ob seiner Wuchseigenschaften keine Rolle. Als Lebensraum bietet die Kastanie weniger als zehn Tierarten eine Heimat. Im Vergleich dazu bietet die einheimische Stieleiche mehreren hundert Tierarten einen Lebensraum (die Angaben schwanken zwischen 200 und 400). Die Kastanienfrucht ist als Wildfutter nur bedingt geeigntet. Einerseits ist Wildfütterung in unseren Breiten unnötig, andererseits wird die Kastanie nur schwach angenommen.

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