
Neu ausgebaute Straßenkreuzung zwischen Fuchshain und Threna

Im Frühling gepflanzt.

junges Totholz

Damit die Kreuzung übersichtlich bleibt?
Zu Beginn dieses Jahres wurde diese ausgebaute Straßenkreuzung zwischen Fuchshain und Threna dem Straßenverkehr übergeben: größer, breiter, grauer, sicherer. Die Leiplanken verzeichnen bereits die ersten größeren Dellen.
Ob als ökologischer Ausgleich, einfach zur Verschönerung der Kreuzung oder sonstigem Grund, hinter den Leitplanken wurden eine Menge vertrockneter Bäume und Sträucher gepflanzt …

September 9, 2008 um 12:43
Hallo,
die Pflanzen sind sicher nicht vertrocknet gepflanzt worden.
Aber würdest Du Dich auskennen, wüßtest Du, daß das erste Jahr
bzw. die ersten paar Monate für „verpflanzte“ Pflanzen sehr
schwierig sind.
Sie leiden unter einem sog. Pflanzschock.
Das kann im ungünstigsten Fall soweit gehen, daß 100% der
Anpflanzung dürr werden.
Nun kannst Du entweder einen enormen Aufwand treiben, dies zu verhindern oder es in Kauf nehmen, daß die Pflanzen ausfallen.
Das muß man im Einzelfall abwägen, was günstiger ist.
Gruß
Rolf
Na dann, extra für den Förster Rolf: die Anmerkung [...]hinter den Leitplanken wurden eine Menge vertrockneter Bäume und Sträucher gepflanzt … [...] war ironischer Art.
Tatsächlich?
Damit haben also nicht nur die Förster in Naunhof Erfahrung. Vor allem, wenn die Aufforstung Mitte Mai stattfindet und die jungen Bäume maschinell auf Erddämme gepflanzt werden (zwischen jenen Dämmen das ersehnte Regenwasser gut abfließen kann, weg von den Wurzeln. 21. Jh.!)
Würde man Aufträge wie jenen zum Bepflanzen der Straßenkreuzung lokalen Firmen übergeben, dann würden sich letztere auch noch in der schwierigen Phase der jungen Bäume um diese kümmern können. Natürlich schickt keine Firma ihre Arbeiter 50 km oder weiter, um 50 Bäumchen zu gießen (was für eine ansässige Firma definitiv keinen „enormen Aufwand“ bedeuten würde.).
September 11, 2008 um 07:59
Hallo,
Zitat:
Tatsächlich?
Keine Antwort, aussagelos, hilflos, nur polemisch.
Zitat:
Damit haben also nicht nur die Förster in Naunhof Erfahrung. Vor allem, wenn die Aufforstung Mitte Mai stattfindet und die jungen Bäume maschinell auf Erddämme gepflanzt werden (zwischen jenen Dämmen das ersehnte Regenwasser gut abfließen kann, weg von den Wurzeln. 21. Jh.!)
Ist das Regenwasser nun ersehnt oder soll es gut abfließen können?
Du kannst ganzjährig Pflanzen, wobei der Herbst die günstigste Zeit ist.
Die maschinelle Pflanzung hat sich ebenso bewährt, wie die händische.
Da kannst Du genauso viele Fehler machen.
Der Satz mit dem Regenwasser ist unverständlich.
Wasser schadet nur dann wirklich, wenn es zur Staunäße kommt.
Zitat:
Würde man Aufträge wie jenen zum Bepflanzen der Straßenkreuzung lokalen Firmen übergeben, dann würden sich letztere auch noch in der schwierigen Phase der jungen Bäume um diese kümmern können. Natürlich schickt keine Firma ihre Arbeiter 50 km oder weiter, um 50 Bäumchen zu gießen (was für eine ansässige Firma definitiv keinen “enormen Aufwand” bedeuten würde.).
Wo stand in dem Beitrag, daß das keine lokale Firma war?
Und wenn es keine lokale Firma war, ist doch das egal.
Die Betreuung der Pflanzen wird ohnehin von der Straßenmeisterei
übernommen.
Das wäre nicht nur für eine weiter entfernte Firma ein enormer
Aufwand, sondern auch für eine Lokale.
Interessant fand ich diesen Satz von Dir:
Zitat:
Ob als ökologischer Ausgleich, einfach zur Verschönerung der
Kreuzung oder sonstigem Grund, hinter den Leitplanken wurden eine Menge vertrockneter Bäume und Sträucher gepflanzt …
Überhaupt die Überlegung anzustellen, daß man vertrocknete Pflanzen in den Boden bringt, ist witzig.
Mit freundlichem Gruß
Rolf