Bezugnehmend auf den Beitrag Kahlschlag vor der Haustür möchte ich gern auch auf folgenden Artikel hinweisen:
(Zum Vergrößern bitte auf Artikel klicken.)
Was hatte der Staatsbetrieb Sachsenforst in der Presseveröffentlichung vom 04.April mitgeteilt? Nicht!, dass irgendjemand entsetzt wäre. Auch nichts von guter forstlicher Praxis. Plötzlich (nach Wochen) stellen studierte Fachleute fest, dass es sich bei der „Naturverjüngung“ in Ammelshain eigentlich um Kahlschlag handele. Mehrmals wären Behörden vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Situation zu machen. „Die Rodungen stehen nicht im Widerspruch zum Waldgesetz“, kann man da lesen.
Ich glaube aber zu wissen wer daran Schuld ist, dass die Bäume gefällt wurden und es auch bleiben: der Satellit! Der hat sich wohl um ein Zehntel vermessen …
P.S. Demgegenüber erscheint es mir aber sehr erfreulich, dass (unabhängig von den Ammelshainer Vorgängen) junge Naunhofer mittlerweilen seitenlange Briefe gegen die Naturzerstörung um Naunhof verfassen. In Telefonanrufen äußern sich Einheimische sehr positiv gegenüber diesem Weblog und der darin dargestellten Kritik.


Juli 29, 2009 um 19:52
Hallo ! Ich hoffe mal, dass ich mit meinem Anliegen auf der richtigen Site angekommen bin.
Wir waren wiedermal tauchen im Ammelshainer Steinbruch, aber ich glaube nun wahrscheinlich doch zum letzten mal…! Hier spinnen sich so paar Naturschützer die Welt zurecht und meinen mit Verboten die Welt verbessern zu können. Da soll es einen Förster geben, der unnahbar und grantig genug wäre, Tauchern – die ohnehin naturliebend sind!- zu verbieten, mit dem Auto einem öffentlichen Weg langzufahren und ihr Tauchzeug am Steinbruch abzulegen und womöglich noch einen Stuhl oder Decke hinzulegen. Jahrelang ging das reibungslos. Autos mit sogenannter Sondergenehmigung fahren genau da im 3 Minutentakt hin und her, Angler sitzen in Scharen in der geschützen Flachzone am Ende des Steinbruchs, Badegäste schmeißen Müll und Glasflaschen am Ufer hin und ins Wasser rein, Jugendliche klettern die Felswände hoch, paar Verrückte machen gar Feuer in der Nacht – aber Taucher dürfen gerade mal noch Luft holen unter Wasser. Weinflaschen, Bierflaschen und solches Zeug ist garantiert nicht
von Tauchern, weil diese keinen Alkohol beim Tauchen trinken werden, so blöd ist kein Taucher. Über das alljährliche Drama mit der Graugans machen sich eh schon alle lustig. Der halbe Steinbruch wird – wie sonst – für Taucher gesperrt, um das Gänschen nicht beim Brüten aus paar Metern Wassertiefe zu stören. So wie die Küken sich aufs Wasser wagen, holt die sowieso wie immer der Hecht. Oder denkt der Herr vielleicht, dass böse Taucher die Küken nach unten ziehen und unter Wasser auffressen…? Es scheint, der Herr hat ein persönliches Problem mit Tauchern, weil diese penetrant tyrannisiert werden. Immerhin bezahlen diese 5,-€ Tauchgebühr pro Tag und Taucher. Das Geld kommt zum großen Teil dem Naturschutz zu Gute – und auch da gilt doch die Devise – ohne Moos nix los. Seit doch froh, paar Kröten einzunehmen und vergrault mit solchen grießgrämigen Machenschaften nicht noch die, die ohnehin keinen oder minimalen Schaden in der Natur anrichten – und das im eigenen
Interesse!