Komma Eins

Bezugnehmend auf den Beitrag Kahlschlag vor der Haustür möchte ich gern auch auf folgenden Artikel hinweisen:

LVZ 19.04.08

 (Zum Vergrößern bitte auf Artikel klicken.)

Was hatte der Staatsbetrieb Sachsenforst in der Presseveröffentlichung vom 04.April mitgeteilt? Nicht!, dass irgendjemand entsetzt wäre. Auch nichts von guter forstlicher Praxis. Plötzlich (nach Wochen) stellen studierte Fachleute fest, dass es sich bei der “Naturverjüngung” in Ammelshain eigentlich um Kahlschlag handele. Mehrmals wären Behörden vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Situation zu machen. “Die Rodungen stehen nicht im Widerspruch zum Waldgesetz”, kann man da lesen. Vielleicht erinnerte sich die Forstbehörde jetzt aber auch daran, dass sie vor ein paar Jahren schon einmal beim Bundes- und Landesministerium unangenehm aufgefallen ist.

Ich glaube aber zu wissen wer daran Schuld ist, dass die Bäume gefällt wurden und es auch bleiben: der Satellit! Der hat sich wohl um ein Zehntel vermessen …

P.S. Demgegenüber erscheint es mir aber sehr erfreulich, dass (unabhängig von den Ammelshainer Vorgängen) junge Naunhofer mittlerweilen seitenlange Briefe gegen die Naturzerstörung um Naunhof verfassen. In Telefonanrufen äußern sich Einheimische sehr positiv gegenüber diesem Weblog und der darin dargestellten Kritik.

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